Bei der Zentralbahn kommt es zu mehreren Wechseln im Verwaltungsrat. Neuer Präsident wird Michel Berchtold aus Thun. Er folgt auf Toni Häne, der das Gremium während zehn Jahren leitete.[RELATED]
Grosse Rochade
Ebenfalls verabschiedet wurden Philippe Gauderon und Daniel Wyler. Neu in den Verwaltungsrat gewählt wurden Stephanie Bregy und Milo Degiorgi als Vertreterin und Vertreter der SBB AG sowie Cornelia Kaufmann-Hurschler, Regierungsrätin des Kantons Obwalden.
Die Wahl von Berchtold erfolgte im Anschluss an die Generalversammlung an einer konstituierenden Sitzung des Verwaltungsrats.
Die Rochade erfolgt in einer Phase strategischer Weichenstellungen bei der Zentralbahn. Neben grossen Investitionen in neues Rollmaterial wechselte bereits Ende 2025 die operative Führung.
Trotz gestiegenem Verkehrsertrag ein Verlust
Die Zentralbahn zählte 2025 insgesamt 14,9 Millionen Fahrgäste. Die Personenverkehrserträge stiegen um 10 Prozent auf 67,1 Mio. Franken. Dennoch resultierte ein Verlust von 5,1 Mio. Franken, unter anderem wegen tieferer Abgeltungen im regionalen Personenverkehr sowie höherer Aufwendungen. (mm)
Über die Zentralbahn
Die Zentralbahn verbindet Luzern mit Engelberg, Interlaken Ost und dem Raum Obwalden/Nidwalden. Das Bahnunternehmen beförderte 2025 rund 14,9 Millionen Fahrgäste und gehört mehrheitlich der SBB AG. Zur Flotte zählen Panorama-, Interregio- und S-Bahn-Züge im touristischen und regionalen Verkehr.