Die Einsprachen wurden von Bürgern und Naturschutzverbänden eingereicht, teilte der Verein «Non aux canons à neige» (Nein zu Schneekanonen) mit.

«Wir bestreiten nicht die Bedeutung des Tourismus für die Region, möchten jedoch auf die Risiken einer massiven Investition in eine von der Kälte abhängige Infrastruktur vor dem Hintergrund einer raschen globalen Erwärmung aufmerksam machen», hiess es in der Mitteilung.

Die Anfang Januar vorgestellte neue Version des Projekts war bereits überarbeitet worden, um die ökologischen Auswirkungen zu verringern. Die Partner hatten damals angekündigt, dass die Ausarbeitung in Zusammenarbeit zwischen der Seilbahngesellschaft Télé-Leysin-Les Mosses-La Lécherette (TLML), den betroffenen Gemeinden, der Generaldirektion für Umwelt und unabhängigen Umweltexperten erfolgt sei.

Das Projekt sieht die Installation von 175 neuen Schneekanonen, 109 in Leysin und 66 in Les Mosses, vor. Nach Angaben der Projektträger werden mehr als 30 Prozent des benötigten Stroms durch Eigenproduktion mittels Turbinen erzeugt. (keystone-sda)