Der Gesamtumsatz der Belalp Bahnen AG liegt bei 7,2 Mio. Franken, was im Vergleich zum Vorjahr einem Minus von 13'000 Franken entspricht. Beim Personenverkehr konnte das Unternehmen mit einem Plus von fast 11 Prozent ein Rekordumsatz von 5,9 Mio. Franken verzeichnen.
Einen wesentlichen Beitrag zu dieser Ertragssteigerung leistete das neu eröffnete Reka-Feriendorf sowie die neue Gondelbahn und das ausgebaute Kinderparadies «Hexenland». Diese Angebote hätten neue Wintersport-Gäste auf die Belalp gezogen, wie die Belalp Bahnen mitteilen.
Im Sommer 2014 wurde das Vorjahresergebnis nur knapp verpasst, während sich der Ertrag beim Güterverkehr um 60 Prozent 195‘000 Franken verringerte. Während der Bau der neuen Gondelbahn im Vorjahr eine massive Steigerung des Ertrags bewirkte, fehlten diese Einnahmen im Berichtsjahr gänzlich. Ausserdem sei die Bautätigkeit auf der Belalp infolge der Zweitwohnungsinitiative vollständig eingebrochen.
Eine weitere Ertragseinbusse liege bei der Kürzung des kantonalen Beitrags zur Bahn, welche ohne Vorankündigung erfolgt sei. Der Betriebsaufwand hingegen konnte vom Unternehmen – durch Kostenmanagement sowie die positiven Synergien durch den Zusammenschluss der Belalp Bahnen AG mit Blatten-Belalp Tourismus – um 14 Prozent (688'000 Franken) reduziert werden, da die ausserordentlichen Kosten vom Bau der neuen Gondelbahn wegfallen.
Das EBITDA (Betriebsergebnis vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern) erhöhte sich um 29,5 Prozent auf 2,9 Mio. Franken. Das Verhältnis EBITDA zum Ertrag steht bei 41,2 Prozent.
Der Cashflow liegt mit 2,4 Mio. Franken um 36.5 Prozent über dem Vorjahr und weist gemessen am Ertrag eine Kennzahl von 33,5 Prozent aus.
Nach Abschreibungen in der Höhe von 2,3 Franken, konnte die Beralp Bahnen AG im Berichtsjahr erstmals seit 2011/12 wieder ein Unternehmensgewinn von 116‘000 Franken ausweisen. (htr/it)