Fast eine Million Fahrgäste nutzten im vergangenen Jahr die Gurtenbahn. Die Standseilbahn transportierte insgesamt 963 201 Personen auf den Berner Hausberg und damit knapp 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Verkehrserträge legten entsprechend zu. Gleichzeitig fielen die Betriebskosten tiefer aus, nachdem 2024 wegen Sanierungsarbeiten während viereinhalb Monaten ein Busersatzbetrieb nötig gewesen war. Unter dem Strich resultierte ein Gewinn von rund 312 000 Franken.

Freizeitangebote, höhere Tarife und neue Führung
Zum positiven Ergebnis trugen laut Unternehmen auch das Gurtenfestival, der Bike-Trail und die Rodelbahn bei. Letztere verzeichnete mehr als 83 000 Abfahrten. Um die langfristige Investitionsfähigkeit zu sichern, erhöht die Gurtenbahn ihre Tarife per Fahrplanwechsel vom 13. Dezember. Eine einfache Fahrt auf den Gurten kostet künftig 7.20 Franken statt bisher 7.00 Franken.

Per 1. Juli übernimmt Priska Brönnimann die Geschäftsführung der Gurtenbahn. Die bisherige Leiterin des operativen Geschäfts folgt auf René Schmied, der die Funktion im Rahmen einer gestaffelten Nachfolgeplanung abgibt. Schmied bleibt Direktor von Bernmobil. (mm)


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