Die aktuellen Entwicklungen haben erhebliche Folgen für den internationalen Flugverkehr. Zahlreiche Länder haben ihren Luftraum teilweise oder vollständig geschlossen. Airlines sehen sich zu Routenanpassungen und Flugplanänderungen gezwungen.
Martin Nydegger, Direktor von Schweiz Tourismus, hält in seinem LinkedIn-Post fest: «Die jüngsten Ereignisse im Iran und im erweiterten Mittleren Osten führen zu erheblichen Einschränkungen im Luftverkehr.» Neben den bekannten Medienberichten teilt die Organisation «zusätzliche Einblicke und aktuelle Einschätzungen».
Zur Situation in der Region schreibt Nydegger: «Unser Team ist sicher und unversehrt.» Durch den Ramadan sei «der operative Betrieb derzeit reduziert und einige Mitarbeitende befinden sich in den Ferien». Der Länderleiter GCC informiere «laufend und verlässlich».
Auswirkungen je nach Region unterschiedlich
Die touristischen Effekte hängen laut Nydegger «stark von der Dauer der Luftraumsperrungen und vom Vertrauen in die Reisesicherheit ab». Sie seien «spürbar, unterscheiden sich jedoch je nach Region».
Für Reisen aus arabischen Ländern komme es «kurzfristig aufgrund der Sperrungen zu Blockierungen». Gleichzeitig sei das Gästeaufkommen während des Ramadan «traditionell geringer, da vor dem Eid-Fest wenig gereist, aber viel geplant und gebucht wird».
Bei Reisen aus östlichen Fernmärkten würden asiatische Direktflüge «derzeit grossräumig über Zentralasien umgeleitet, was zu längeren Flugzeiten führt». Zudem seien Dubai, Abu Dhabi und Doha zentrale Umsteigepunkte; Einschränkungen führten «zu Stornierungen oder Reiseunterbrüchen».
ITB Berlin findet statt
Die ITB Berlin habe entschieden, «die Messe trotz der Lage durchzuführen». Delegationen würden «wo nötig, umgeleitet, um die Teilnahme sicherzustellen».
Abschliessend betont Nydegger: «Die Lage bleibt volatil und erfordert weiterhin hohe Vorsicht, Flexibilität und verlässliche Informationsquellen.» Schweiz Tourismus stehe «in engem Austausch mit unseren Teams sowie den relevanten Behörden vor Ort» und informiere Partnerinnen und Partner laufend. Geplante Aktivitäten würden fortlaufend überprüft.
