Mit der Eröffnung der letzten Luftseilbahn zwischen Birg und Schilthorn hat die Schilthornbahn AG ihr Grossprojekt Schilthornbahn 20XX abgeschlossen. Drei Jahre nach Baubeginn sind nun alle Anlagen entlang der Strecke von Stechelberg bis auf den Gipfel in Betrieb.[RELATED]

Zur Feier reisten rund 200 geladene Gäste an, darunter auch Bundesrat und Verkehrsminister Albert Rösti. Verwaltungsratspräsident Johannes Stöckli spricht von einem «historischen Moment» und betont, die planmässige Umsetzung sei «alles andere als selbstverständlich».

Bereits im Dezember 2024 wurde die steilste Seilbahn der Welt nach Mürren eröffnet. Mit der nun in Betrieb genommenen zweiten Spur zwischen Birg und Schilthorn sind auch die vier Funifor-Bahnen auf der Strecke Mürren Birg Schilthorn vollständig in Betrieb. Schilthornbahn-CEO Christoph Egger bezeichnet den Abschluss als «Tag der Freude und Erleichterung».

Neue Stationen und Architektur
Neben der Seilbahntechnik wurden auch die Stationen in Stechelberg, Mürren, Birg und auf dem Schilthorn neu gebaut. Auffällig sind die Kupferfassaden der sogenannten Fingerdocks sowie sichtbare technische Elemente wie magentafarbene Laufräder. Diese greifen historische Elemente der früheren Station Gimmelwald auf.

Innen dominieren Holz und grosszügige Fensterfronten. Sie schaffen helle Räume mit direktem Bezug zur Berglandschaft.

Weitere Ausbauarbeiten folgen
Obwohl die Seilbahntechnik abgeschlossen ist, gehen die Arbeiten weiter. In Mürren entsteht bis Juni ein neuer Sport-Shop mit Bar auf der Ein- und Ausstiegsebene.

Neue Markenwelt lanciert
Parallel zur Inbetriebnahme hat die Schilthornbahn ihr Erscheinungsbild überarbeitet. Im Zentrum stehen sogenannte «Legendary Moments», also prägende Gästeerlebnisse. Entwickelt wurde die Markenbasis gemeinsam mit der Agentur Stämpfli Kommunikation.

Neu wird die bisherige Farbe Magenta mit einem warmen Rotton ergänzt. Zudem führt das Unternehmen eine Bildmarke ein, den «Peak», ein abstrahiertes S in Bergform. Auch Typografie und Bildsprache wurden angepasst und orientieren sich an der alpinen Topografie sowie wechselnden Wetterstimmungen.

Die Umsetzung erfolgt schrittweise. Mit der neuen Personalkleidung zur Wintersaison 2026 27 soll das Rebranding abgeschlossen sein. (mm)


Impressionen der Feierlichkeiten

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