Die französische Hotelgruppe Accor erwartet für das Geschäftsjahr 2026 neu ein wiederkehrendes EBITDA zwischen 1,27 und 1,285 Milliarden Euro. Grundlage für die angehobene Prognose ist die positive Entwicklung im dritten Quartal. [RELATED]

Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahresquartal währungsbereinigt um 7,7 Prozent auf 1,503 Milliarden Euro. Der RevPAR, der Umsatz pro verfügbarem Zimmer, legte um 4,9 Prozent zu. Besonders das Luxus- und Lifestyle-Segment sowie ein günstiger Veranstaltungskalender in wichtigen Märkten trugen zum Wachstum bei.

«Unsere führende Position im Luxus- und Lifestyle-Segment sowie in den Wachstumsregionen stimmt uns zuversichtlich», sagt Sébastien Bazin, Verwaltungsratspräsident und CEO von Accor. Er erwartet auch für 2026 ein weiteres Wachstumsjahr.

Erholung im Nahen Osten

Nach den erheblichen Belastungen durch den Konflikt im Nahen Osten im zweiten Quartal erholte sich das Geschäft in den Vereinigten Arabischen Emiraten deutlich. Auch in den übrigen Regionen entwickelte sich die Nachfrage laut Accor im Rahmen der Erwartungen.

Gleichzeitig setzt der Konzern seine Expansion fort. Im dritten Quartal eröffnete Accor 63 Hotels mit knapp 9000 Zimmern. Ende September umfasste das Portfolio weltweit 5857 Hotels mit rund 885'000 Zimmern. Weitere 1628 Hotels mit mehr als 273'000 Zimmern befinden sich laut eigenen Angaben in der Entwicklungspipeline. (mm)