Im Zentrum der Partnerschaft stehe der Austausch von Erfahrungen und Knowhow, das Nutzen von Synergien bis hin zu gemeinsamen Fachschulungen von Mitarbeitenden und deren Austausch, teilten die Betriebe mit. So will etwa Sommelier Stefan Krückl, Leiter des «VinCreaziun», mit den Partnerbetrieben Weinseminare durchführen.

Die Zusammenarbeit bringe auch viele Vorteile für die Gäste. Gruppen hätten künftig nur noch einen Ansprechpartner, der für sie die Übernachtung sowie auch das Rundum-Programm organisiert. Aber auch Privatgästen, Familien und Firmen wollen die Partner ein abwechslungsreiches Angebot bieten.

Zusammen internationales Publikum ansprechen
Die drei Partnerbetriebe gehören alle dem gleichen Schweizer Eigentümer. Zukünftig treten sie auch bei Marketing- und Werbemassnahmen gemeinsam auf. Mit der Kräftebündelung steige nicht nur die Attraktivität für Mitarbeitende, sondern man könne auch ein grösseres und internationales Publikum ansprechen, sind die Betriebe überzeugt.

Die Kooperation bietet viele Chancen, sagt Dennis Berlin, Direktor des Hotels Adula. «Wir sind alle jung, haben viel Herzblut und Hunger nach Erfolg. Durch die Partnerschaft stärken wir uns gegenseitig und gleichzeitg kann jeder Betrieb über sich selbst hinauswachsen». Der 34-jährige Hotelfachmann kommt ursprünglich aus Berlin und führt seit September 2017 den 4-Sterne-Superior-Betrieb. Der zweite im Bunde ist der 29-jährige und gebürtige Österreicher Sebastian Kern, Leiter des «Foppa». Stefan Krückl ist mit 23 Jahren der Jüngste im Partnertrio.

Zu den bevorstehenden gemeinsamen Projekten gehören auch der 1. August sowie das Flimser Dorffest am 25. August. Bei Letzterem wollen die Betriebe gemeinsam einen
Stand beleben: Das Berghaus Foppa wird mit Spanferkel vor Ort sein, das Hotel Adula mit Kaffee und Kuchen und die Vinothek «VinCreaziun» mit Weinen und Spirituosen.

htr/pt