Die Schweizer Jugendherbergen haben am 16. Juli ihre neue Unterkunft im Genfer Quartier Châtelaine eröffnet. Das siebenstöckige Gebäude bietet 176 Betten in 61 Zimmern, darunter 23 hindernisfrei zugängliche Zimmer. [RELATED]
Der Ganzjahresbetrieb richtet sich an Individualreisende, Familien, Schulklassen, Sportvereine sowie Geschäftsreisende. Übernachtungen sind ab 42 Franken pro Person inklusive Frühstück erhältlich.
Treffpunkt für Quartier und Gäste
Der Neubau entstand in einem gemeinsamen Entwicklungsprojekt der Schweizerischen Stiftung für Sozialtourismus als Bauherrin, der Fondation de la Ville de Genève pour le logement social mit 50 Sozialwohnungen sowie der Stadt Genf, die die benachbarten Sportanlagen ausgebaut hat. Ziel ist ein Quartier, das Wohnen, Sport und Tourismus miteinander verbindet.
Zum Angebot gehören ein öffentliches Restaurant, eine Bar, Aufenthaltsbereiche sowie Meetingräume und Working Spaces, die auch extern gemietet werden können. Damit soll die Jugendherberge nicht nur Übernachtungsgäste, sondern auch Quartierbewohnende, Vereine und Unternehmen ansprechen.
Architektur fördert Begegnungen
Architektonisch steht die Offenheit im Zentrum. Das Herzstück bildet ein über zwei Geschosse reichender Gemeinschaftsbereich mit Réception, Bar, Restaurant und Aufenthaltszonen. Die Architekten wollten Räume schaffen, die Begegnungen fördern und Gäste zum Verweilen einladen. Das Gestaltungskonzept orientiert sich am Thema Sport und greift dieses in Farben, Materialien und der Inneneinrichtung auf.
Direkt neben der Jugendherberge befinden sich Sporthallen, Fussballfelder und weitere Sportanlagen. Zudem beginnt vor dem Gebäude ein Helsana-Trail. Das Haus setzt auch auf Nachhaltigkeit: Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach sowie der Anschluss an das Fernwärmenetz sollen den Energieverbrauch reduzieren. (mm)
Impressionen der neuen Jugendherberge in Genf
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