Das Jahr 2025 war von günstigen touristischen Rahmenbedingungen geprägt. In diesem Umfeld erhöhte die Schweizerische Gesellschaft für Hotelkredit (SGH) ihr Bewilligungsvolumen deutlich auf 37,4 Millionen Franken nach 30,8 Millionen Franken im Vorjahr. Die mitfinanzierten Projekte lösten ein Investitionsvolumen von rund 210 Millionen Franken aus, gegenüber 166,1 Millionen Franken im Vorjahr. [RELATED]
Trotz der hohen Investitionstätigkeit ging der Darlehensbestand leicht zurück. Grund dafür waren ausserordentliche Rückzahlungen. Per Jahresende belief sich der Bestand auf 220 Millionen Franken nach 224 Millionen Franken im Vorjahr.
Hohe Nachfrage nach Beratung
Auch im Beratungsgeschäft verzeichnete die SGH eine starke Marktaktivität. Viele Beherbergungsbetriebe nutzten die Expertise der SGH, etwa für Bewertungen, Plausibilisierung sowie für Fragen zum Lex-Koller- und Lex-Weber-Gesetz. Insgesamt wurden 89 Beratungsmandate abgeschlossen. Im Vorjahr waren es 57.
Wissenstransfer bleibt zentral
Neben Finanzierung und Beratung blieb der Wissenstransfer ein wichtiger Bestandteil der Tätigkeit. Dazu gehörten unter anderem Lehraufträge an Hochschulen sowie das Finanzforum am Hospitality Summit. Für 2026 erwartet die SGH stabile Rahmenbedingungen. Erste Entwicklungen deuten darauf hin, dass sowohl Investitionsprojekte als auch Beratungsanfragen auf hohem Niveau weiterlaufen. (mm)