Am ersten Wochenende besuchten rund 6500 Personen das neue Aquarium in Lausanne. Entsprechend zufrieden zeigten sich die Betreiber der Anlage. Die6533 Eintritte an den ersten beiden Tagen würden zeigen, dass ein grosses Interesse der Bevölkerung bestehe, heisst es in einer Mitteilung. Der auf zwei Etagen angelegte Rundgang lädt zu einer Süsswasser-Weltreise ein. Er beginnt bei den Gletschern im Wallis, aus denen das Süsswasser der Rhone entspringt und schliesslich ins Mittelmeer fliesst. Auf der Weiterreise zu den Seen Afrikas erhebt sich ein nachgebildeter und animierter Spinosaurus aus einem in das Treppenhaus integrierten Unterseegraben.

Das Projekt Aquatis kostete gesamthaft gegen 100 Millionen Franken statt der ursprünglich budgetierten 63 Millionen Franken. Von der Idee bis zur Verwirklichung vergingen rund zehn Jahre; die Eröffnung musste mehrmals verschoben werden. Hinter dem Projekt steht die Gruppe BOAS, die Thermalbäder und Wellness-Anlagen etwa in Yverdon-les-Bains (VD) oder Saillon (VS) besitzt. Ihre Ziele sind ambitioniert: Im ersten Jahr werden rund450'000 Besucherinnen und Besuchern angepeilt. Damit soll Aquatis zu einer der meistbesuchten Tourismus-Attraktionen in der Romandie werden. (sda/og)