Die Generalversammlung der Niesenbahn AG hat am 6. Mai allen Anträgen des Verwaltungsrats einstimmig zugestimmt. 425 Aktionärinnen und Aktionäre sowie Gäste nahmen teil. Sie vertraten rund 76 Prozent des Aktienkapitals von 1,37 Millionen Franken.
Die Saison 2025 bestätigte laut Unternehmen die Marktposition der Niesenbahn. 91'294 Gäste nutzten das Angebot, 4 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Umsatz stieg um 3 Prozent auf 6,076 Millionen Franken. Der Cashflow betrug 787'000 Franken. Zusammen mit dem Pachtbetrieb Berghaus Elsigenalp wurde zum zweiten Mal ein Umsatz von über 7 Millionen Franken erzielt.
Strategie bis 2030 beschlossen
Der Verwaltungsrat verabschiedete im Berichtsjahr die Strategie 2026 bis 2030 inklusive Finanzplanung. Schwerpunkte liegen auf Personal, Marketing, dem Berghaus Elsigenalp und der regionalen Vernetzung. Auf Elsigen resultierte im vierten Pachtjahr erstmals ein positiver Gesamt-Cashflow.
Investitionen bleiben Herausforderung
Trotz Investitionen von 15 Millionen Franken in Berghaus, Bahn und Trasse bleibt der Finanzbedarf hoch. Geplant sind unter anderem die Sanierung der Galerie Kulm und der Fahrzeuge. Verwaltungsratspräsident Daniel Fischer sagte, man sei mit der Profitabilität 2025 «nicht zufrieden». Die Niesenbahn brauche im Mehrjahresdurchschnitt einen Cashflow von 1,2 Millionen Franken pro Jahr.
Der Verwaltungsrat habe deshalb bereits Massnahmen zur Verbesserung der operativen Produktivität eingeleitet.
Dividende und Aktienangebot
Die Generalversammlung beschloss zum dritten Mal in Folge wieder eine Dividende von 3 Prozent, insgesamt 41'151 Franken. Der Verwaltungsrat mit Daniel Fischer als Präsident wurde für ein Jahr wiedergewählt.
Ein weiteres Geschäft betrifft die eigenen Aktien. Von 820 Titeln im Eigenbestand sollen maximal 600 exklusiv bestehenden Aktionärinnen und Aktionären angeboten werden. Verkauft wird in Paketen zu fünf Aktien für 3250 Franken. Ein Weiterverkauf ist erst nach der Generalversammlung 2031 möglich. (mm)