Die Pizolbahnen haben in der vergangenen Betriebssaison zum dritten Mal in Folge einen Umsatzrekord verzeichnet. Erstmals überstieg der Betriebsertrag die Marke von 12 Millionen Franken. Im Winter erzielte das Bergbahnunternehmen ausserdem einen neuen Gästerekord.[RELATED]

Beschneiungsanlage zahlt sich aus

Vor allem die Investitionen in Beschneiungsanlagen der vergangenen Jahre zahlten sich aus. Damit sei bereits Mitte November ein Betrieb mit einem breiten Pistenangebot möglich gewesen, schrieb das Unternehmen am Montag in einer Mitteilung. Das Rekordergebnis sei «das Fundament für die Zukunft», wird Verwaltungsratspräsident Markus Oppliger zitiert.

Auch der Sommer und Herbst 2025 hätten zu den hohen Fahrgastfrequenzen beigetragen. Insgesamt verzeichneten die Pizolbahnen im vergangenen Geschäftsjahr rund 376'000 Ersteintritte im Sommer und Winter.

Nettoverschuldung sinkt

Das Rekordergebnis wirkt sich auf die Finanzkennzahlen aus: Die Nettoverschuldung sank von 7,99 auf 4,61 Millionen Franken. Die Eigenkapitalquote liegt bei 67,2 Prozent. In der Hauptsaison beschäftigen die Pizolbahnen inklusive Gastronomie rund 240 Mitarbeitende.

Im laufenden Geschäftsjahr will das Bergbahnunternehmen weitere 1,3 Millionen Franken in Beschneiungsanlagen investieren. Auf die Wintersaison hin soll zudem das veraltete Zutritts- und Kassensystem ersetzt werden. (keystone-sda)