Die Rosswald Bahnen verzeichneten 117'000 Ersteintritte nach 110'000 im Vorjahr. Der Betriebsertrag stieg um 4 Prozent auf 2,280 Millionen Franken. Besonders das Sommergeschäft entwickelte sich nach Angaben des Unternehmens positiv: Der Sommerertrag erhöhte sich von 212'000 auf 259 000 Franken. In der Wintersaison verzögerte ein Wärmeeinbruch im Dezember den vorgesehenen Saisonstart um eine Woche. Ab dem 13. Januar konnte das gesamte Skigebiet geöffnet werden. Insgesamt registrierte das Unternehmen 30'232 Ersteintritte ins Skigebiet ohne Gondelbahn, leicht mehr als im Vorjahr. [RELATED]
Betriebsaufwand steigt um 14 Prozent
Der Betriebsaufwand erhöhte sich von 1,495 auf 1,704 Millionen Franken. Als Gründe nennt das Unternehmen höhere Personalaufwendungen, die längere Saison sowie steigende Unterhalts- und Betriebskosten. Das EBITDA sank von rund 700'000 auf 575'000 Franken. Bei einem Cashflow von 543'000 Franken und Abschreibungen von 490'000 Franken resultierte ein Jahresgewinn von rund 53'000 Franken. Verwaltungsratspräsident Iwan Willisch verweist angesichts dieser Entwicklung auf die Notwendigkeit, genügend Mittel für Unterhalt und Erneuerungen der Anlagen zu erwirtschaften.
Entwicklungsprozess für den Rosswald gestartet
Im Geschäftsjahr investierte das Unternehmen unter anderem in die Gondelbahn, Skilifte und Beschneiungsanlage. Allein für Ersatzinvestitionen und den Unterhalt der Beschneiungsanlage wurden rund 130'000 Franken aufgewendet. Parallel starteten die Rosswald Bahnen im Sommer 2026 gemeinsam mit der Gemeinde Termen und der Brig Simplon Tourismus AG einen Entwicklungsprozess. Dieser soll eine gemeinsame Grundlage für die künftige touristische Entwicklung des Rosswalds schaffen. (mm)