Die Pilatus-Bahnen haben von Januar bis August 2026 einen Rekordumsatz erzielt. Die Gästezahlen waren hingegen leicht rückläufig.[RELATED]

Zwischen Januar und August beförderten die Pilatus-Bahnen insgesamt 573'951 Gäste. Dies ist ein Rückgang um 4 Prozent, liegt laut dem am Mittwoch veröffentlichten Aktionärsbrief aber immer noch 6 Prozent über dem Fünfjahresdurchschnitt. Für das Minus sei vor allem der Rückgang im Gruppengeschäft wegen der globalen Unsicherheiten verantwortlich gewesen. Die Nachfrage von individuell reisenden Gästen sei weiterhin «robust».

Umsatz gesteigert

Trotz der rückläufigen Gästezahlen konnten die Bahnen den Umsatz um 1,8 Prozent auf 31,9 Millionen Franken steigern. Dies ist ein Höchstwert. Der reine Verkehrsumsatz stieg aufgrund von Preiserhöhungen um 2,2 Prozent. Ein Plus gab es auch beim Gastronomieumsatz und bei den Freizeitanlagen mit jeweils 5,2 Prozent.

Wegen des schwachen Gruppengeschäfts gingen hingegen der Umsatz aus der Hotellerie um 5,5 Prozent und jener aus dem Merchandising um 2,3 Prozent zurück.

Kein Rekordjahr erwartet

Vom 19. Oktober bis 27. November 2026 werden auf der Krienser Seite umfassende Revisionsarbeiten durchgeführt. Dabei bleiben die Gondelbahn Kriens-Fräkmüntegg und der Dragon Ride ausser Betrieb. Die Zahnradbahn von Alpnachstad wird weiterhin verkehren.

Die Revision wird sich negativ auf den Umsatz auswirken. Das Unternehmen erwartet daher weiterhin «ein gutes Geschäftsjahr 2026», jedoch «kein erneutes Rekordjahr». (keystone-sda)