Dominik Altorfer kann man mit gutem Gewissen einen Koch aus Leidenschaft nennen. Der 29-Jährige ist Küchenchef und stellvertretender Geschäftsführer im Zürcher Restaurant Roof Garden. Der Betrieb liegt über den Dächern der Stadt im Globus-Gebäude an der Zürcher Bahnhofstrasse. 

Altorfer gewann den Swiss Culinary Cup 2021 und macht sich jetzt mit viel Ehrgeiz daran, mit seinen Kolleginnen und Kollegen den Weltmeistertitel in die Schweiz zu holen. [RELATED]

Im Alltag motiviert mich so ziemlich alles. Jeder Tag bringt neue Überraschungen und Erfahrungen, an denen man wachsen kann. Think big!

Meine liebste Garmethode: Confieren über längere Zeit finde ich spannend und toll.

Darum bin ich Koch geworden: Aus reiner Leidenschaft fürs Kochen, die über die Jahre immer stärker wurde.

Das würde mir der Sieg an der Koch-WM bedeuten: Für mich wäre es mit Stolz verbunden, den Titel heimzuholen. Wir werden das schaffen!

So bereite ich mich mental auf die Koch-WM vor: mit regelmässigem Mentaltraining und der Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeitsentwicklung. Ausserdem hilft mir die Unterstützung von Andreas Fleischlin, unserem Mentaltrainer. 

Das gehört einfach nicht auf einen Teller: fehlende Leidenschaft fürs Kochen.

Diese Erfahrung hat mich in meiner Laufbahn besonders beeinflusst: Das war sicherlich die Eröffnung des Restaurants Roof Garden, die ich von Beginn an begleiten durfte. An diesem Projekt bin ich persönlich und beruflich gewachsen.

Wenn ich 100 Jahre früher geboren worden wäre, wöre ich wahrscheinlich Erfinder geworden.

Meine schlimmste Marotte: Ich bin sehr verbissen, kann aber auch schlecht Nein sagen. 

Wenn ich für mich koche, gibt es etwas Einfaches: Ein Fondue oder ein Omelett.

Zum Culinary World Cup

Vom 21. bis zum 25. November 2026 treten 30 Nationalteams, 15 JuniorInnen-Teams und 15 Teams im Bereich Gemeinschaftsverpflegung gegeneinander an. Die Schweiz ist in allen drei Kategorien mit ihren Mannschaften vor Ort. Insgesamt bewerten 46 Jurorinnen und Juroren aus 27 Ländern die 3-Gang-Menüs der Köchinnen und Köche. Vorsitz hat Jury-Präsident und Koch Carlo Sauber. Bewertet wird nach strengen und standardisierten Vorgaben. Dazu gehören: Mise-en-Place, Hygiene, Zubereitung, Geschmack und Präsentation. 

Hier geht's zum Culinary World Cup.
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