Die Bündner Hotelbetriebe verzeichnen im kantonalen Mittel einen Anstieg der Übernachtungen um 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswinter. Dies geht aus der 36. Blitzumfrage von HotellerieSuisse Graubünden unter elf Sektionen hervor. Kein Betrieb meldete einen Rückgang, das Maximum lag bei einem Plus von 18 Prozent.

Auch der weitere Verlauf der Saison bis April 2026 wird positiv eingeschätzt. Im Mittel rechnen die Betriebe mit einem Buchungsplus von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr, insbesondere während der Sportferien.

Personalengpässe nehmen weiter ab
Die Rekrutierungssituation habe sich verbessert: Der Anteil unbesetzter Fachstellen liegt im Durchschnitt bei 3.3 Prozent, bei Hilfskräften sogar nur bei 1 Prozent. In einzelnen Regionen sind derzeit alle Stellen besetzt.

USA legen zu, Deutschland stagniert oder sinkt
Regional unterschiedlich ist die Entwicklung auf den Herkunftsmärkten. Die Buchungen deutscher Gäste sind im Mittel um 2,6 Prozent zurückgegangen, mit markantem Minus in stark international ausgerichteten Destinationen wie St. Moritz oder Davos/Klosters. Gleichzeitig konnten die USA-Buchungen um durchschnittlich 4 Prozent zulegen, in einigen Destinationen sogar bis zu 22 Prozent. Die Nachfrage aus den USA wirkt damit teilweise kompensierend. (mm)