Die Schweizer Hotellerie ist mit einem Zuwachs ins neue Jahr gestartet. Wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilt, erhöhte sich die Zahl der Logiernächte im Januar 2026 gegenüber dem Vorjahr um 2,1 Prozent. [RELATED]

Sowohl inländische als auch ausländische Gäste sorgten für ein Plus. Die Übernachtungen von Schweizerinnen und Schweizern stiegen um 1,5 Prozent, jene aus dem Ausland um 2,7 Prozent.

Unterschiedliche Entwicklungen je Markt
Der wichtigste europäische Herkunftsmarkt Deutschland verzeichnete ein Wachstum von 1,4 Prozent. Auch das Vereinigte Königreich legte mit 0,9 Prozent leicht zu. Rückläufig waren dagegen die Logiernächte aus Frankreich mit minus 0,8 Prozent. Insgesamt nahm die Nachfrage aus Europa um 3,5 Prozent zu.

Deutlich stärker wuchs erneut der amerikanische Markt. Die Übernachtungen von Gästen aus den USA stiegen um 7,1 Prozent. Für den gesamten amerikanischen Kontinent resultierte ein Plus von 7,2 Prozent.

Ein anderes Bild zeigt sich bei Reisenden aus asiatischen Ländern. Hier sank die Zahl der Logiernächte um 9,5 Prozent. Besonders stark fiel der Rückgang aus China mit minus 32 Prozent aus. Zulegen konnten hingegen Indien mit 69 Prozent sowie die Golfstaaten mit 14 Prozent.

Rekordjahr 2025 als Ausgangslage
Die Branche knüpft damit an das Rekordjahr 2025 an. Mit 43,7 Millionen Logiernächten übertraf sie den bisherigen Höchstwert nochmals um 2,6 Prozent. Die definitiven absoluten Zahlen für Januar veröffentlicht das BFS am 9. März. (keystone-sda)