Am 12. und 13. Mai traf sich der Verein Destination Lab zum Erfahrungsaustausch im Hotel Serpiano im Mendrisiotto. Vertreterinnen und Vertreter aus rund 40 Schweizer Tourismusdestinationen diskutierten praxisnah über aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze im Destinationsmanagement. [RELATED]

Nach der Begrüssung durch Nadia Fontana Lupi, Direktorin der OTR Mendrisiotto e Basso Ceresio, stand die Philosophie «Travel Better» im Zentrum der Veranstaltung. Milena Bärtschi von Schweiz Tourismus zeigte auf, wie bewussteres und nachhaltigeres Reisen gefördert werden kann, um einen Mehrwert für Gäste, Natur und Bevölkerung zu schaffen.

Besucherlenkung und Tourismusakzeptanz
Verschiedene Fachinputs widmeten sich der Frage, wie Gästeströme gezielt gelenkt werden können. Thematisiert wurden unter anderem das psychologische Prinzip des «Nudging» zur sanften Steuerung von Entscheidungen sowie der Einsatz von Influencerinnen und Influencern in der Besucherlenkung.

In Workshops entwickelten die Teilnehmenden zudem Ansätze zur partizipativen Produktentwicklung und zur nachhaltigen Förderung der Tourismusakzeptanz in der Bevölkerung. Ergänzt wurde das Programm durch Best-Practice-Beispiele aus verschiedenen Destinationen.

Austausch zwischen Destinationen
Ein zentraler Bestandteil des Treffens war der Austausch zwischen den Destinationen. Das Meeting endete mit der Generalversammlung des Vereins und einem Ausblick auf das nächste ERFA-Treffen in St. Gallen. (mm)


Über Destination Lab
Das Destination Lab vernetzt 32 Schweizer Tourismusdestinationen und fördert Innovation, Wissensmanagement sowie den Erfahrungsaustausch. Im Fokus stehen die Gästeberatung sowie die Angebots- und Produktentwicklung. Aufbauend auf dem Konzept des Tourist Office Lab bringt das Destination Lab Ideen in die Umsetzung. Die beteiligten Destinationen gestalten das Netzwerk aktiv mit und entwickeln es gemeinsam weiter.