Nach dem Eingang verschiedener Einsprachen musste das Projekt Rothorn Ost überarbeitet werden, wie die Sörenberg Bahnen mitteilen. Da beim weiterentwickelten Projekt markante Mehrkosten anfallen würden, die für das Unternehmen nicht zumutbar seien, werden einige Änderungen am ursprünglichen Projektplan vorgenommen.
Ziel sei es gewesen ein einheitliches Erscheinungsbild und eine der Natur optimal angepasste Gestaltung zu finden, wie es weiter heisst. Das von der Büro Alp Architektur Lischer Partner AG in Luzern überarbeitete Projekt habe begeistert, aber die wesentlich höheren Kosten seien betriebswirtschaftlich nicht tragbar. Im angespannten Marktumfeld der Bergbranche scheine dem Verwaltungsrat das unternehmerische Risiko zu hoch, Projektmehrkosten in Kauf zu nehmen.
Sistierung und etappenweise Umsetzung
Da eine deutliche Kostenreduktion durch eine weitere Überarbeitung des Projekts nicht realistisch sei, soll das Projekt in geänderter Form etappenweise umgesetzt werden. So soll das Projekt im Moment sistiert werden und zu einem späteren Zeitpunkt die bestehende Sesselbahn Eisee durch eine moderne Vierer-Sesselbahn – statt der geplanten Achter-Gondelbahn – ersetzt werden.
Gleichzeitig soll zur Sicherung des Skibetriebes die Beschneiungsanlage Eisee inklusive Talabfahrt und Anschluss an die bestehende Beschneiungsanlage im Gebiet des Speichersees realisiert werden. Weiter soll der bestehende Skilift Eisee zur Talstation der Pendelbahn nach Schönenboden verschoben werden, um die Verbindung zum Dorf herzustellen.
Die Ersatzmassnahme soll voraussichtlich ab 2017 umgesetzt werden können, so könnte der Fortbestand des Skibetriebes auf dem Rothorn ab Winter 2018 gesichert werden. (htr/it)