Der Berner Stadtrat hat einen Kredit von 5,1 Millionen Franken für die Tourismusförderung von 2027 bis 2030 bewilligt. Die Bern Tourismus AG erhält jährlich 900'000 Franken für den Freizeittourismus, die Bern Meetings & Events AG 370'000 Franken für den Geschäftstourismus. Damit bleibt der jährliche Beitrag von insgesamt 1,27 Millionen Franken unverändert. [RELATED]
Inhaltlich setzt die Stadt laut Gemeinderat auf Nachhaltigkeit, Regionalität und Digitalisierung. Geplant sind unter anderem der Ausbau der Bern-App mit interaktiven Stadtplänen, saisonale Angebote zur besseren Verteilung der Gäste über das Jahr sowie eine engere Zusammenarbeit mit dem Emmental und dem Gantrischgebiet. Der Stadtrat stimmte der Vorlage mit 48 zu 8 Stimmen bei fünf Enthaltungen zu. Die finanzielle Lage von Bern Welcome habe sich nach der existenzbedrohenden Krise während der Pandemie inzwischen stabilisiert, erklärte Stadtpräsidentin Marieke Kruit.
Graubünden investiert in internationale Vermarktung
Auch die Bündner Regierung hat die Finanzierung der kantonalen Tourismusorganisation für die Jahre 2027 bis 2030 festgelegt. Graubünden Ferien erhält jährlich 6,5 Millionen Franken als regulären Kantonsbeitrag. Hinzu kommt eine Million Franken pro Jahr für die Internationalisierung der Märkte. Weitere jährliche Mittel von einer Million Franken sind für die Markenkampagne «Enavant» vorgesehen, die unter anderem mit den Steinböcken Gian und Giachen arbeitet.
Davon gehen 600'000 Franken an die Geschäftsstelle der Marke Graubünden und 400'000 Franken an Graubünden Ferien. Insgesamt stellt der Kanton damit über vier Jahre 34 Millionen Franken bereit, wovon 31,6 Millionen Franken direkt an Graubünden Ferien fliessen. Die Regierung begründet die Förderung mit der wirtschaftlichen Bedeutung des Tourismus für Arbeitsplätze und Wertschöpfung im Kanton. (keystone-sda/grb)