Studierende der Höheren Fachschule für Tourismus & Management (HFT Graubünden) haben sich vom 27. September bis 2. Oktober mit konkreten Fragestellungen aus der Tourismus- und Freizeitbranche auseinandergesetzt. Die Intensivseminare führten nach Liechtenstein, Adelboden und Schaffhausen. [RELATED]
In Liechtenstein arbeiteten 19 Studierende im Auftrag von Liechtenstein Marketing an fünf Themen. Dazu gehörten die Ansprache künftiger Gäste, die digitale Präsenz der Destination, die Zukunft touristischer Broschüren, das Familienangebot in Malbun sowie der Weintourismus. Bestehende Angebote und Kommunikationskanäle wurden analysiert und Ansätze für deren Weiterentwicklung erarbeitet.
Saisonale Schwankungen in Adelboden
In Adelboden beschäftigten sich 16 Teilnehmende mit vier Aufgabenstellungen. Eine davon betraf saisonale Schwankungen in der Hotellerie. Weitere Projekte drehten sich um mögliche neue Erlebnisse auf der Engstligenalp, die Strukturierung des Familienangebots sowie die Positionierung des Monats März für ein jüngeres Publikum. Als Grundlage dienten Analysen, Vergleiche mit anderen Angeboten und Gespräche mit Akteuren vor Ort.
In Schaffhausen bearbeiteten 20 Studierende Aufgaben regionaler Organisationen und Unternehmen. Untersucht wurden unter anderem das B2B- und Gruppengeschäft, zusätzliche Angebote für die Schifffahrt, die Mitgliedergewinnung von Schaffhauserland Tourismus sowie ein Gastronomiekonzept für den KSS Freizeitpark. Ein weiteres Projekt befasste sich mit einer besseren Verbindung zwischen dem Rheinfall und der Miniaturwelt Smilestones.
Projekte werden weiter ausgearbeitet
Die Teams präsentierten ihre ersten Ergebnisse am 2. Oktober den jeweiligen Auftraggebern. In den kommenden Wochen sollen die Vorschläge weiter vertieft werden.
Die Intensivseminare sind Bestandteil des dreijährigen Studiums an der HFT Graubünden. Die Teilnehmenden wenden dabei Methoden aus dem Unterricht auf reale Aufgabenstellungen an und führen Recherchen sowie Gespräche direkt in den jeweiligen Destinationen durch.
«Es macht einen Unterschied, ob wir im Unterricht an einem Beispiel arbeiten oder wissen, dass unsere Ideen für einen realen Auftraggeber entstehen», sagt Student Laurin Probst. Dadurch würden die eigenen Vorschläge kritischer hinterfragt. (mm)
Höhere Fachschule für Tourismus & Management
Die Höhere Fachschule für Tourismus & Management in Samedan bildet seit über 30 Jahren praxisnah Fachkräfte für die Tourismus- und Dienstleistungsbranche aus. Das dreijährige Studium verbindet fundiertes Managementwissen mit konsequentem Praxisbezug und Vertiefungsmöglichkeiten in Marketing, Public Relations und Eventmanagement. Die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen und Organisationen aus der Tourismusbranche ermöglicht den Studierenden, ihr Wissen bereits während des Studiums in realen Projekten anzuwenden.
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