Viele kleine Hotels im Berggebiet stehen vor der gleichen Herausforderung: Der Wille zur Weiterentwicklung ist da, doch Eigenmittel, Fördergelder und Bankfinanzierungen reichen oft nicht aus, um notwendige Investitionen umzusetzen. Genau hier setzt die Schweizer Berghilfe an. Sie unterstützt kleine und mittelgrosse Hotels mit bis zu 50 Zimmern und bis zur 3-Sterne-Kategorie mit A-fonds-perdu-Beiträgen gezielt dort, wo Investitionen Zukunft schaffen, Arbeitsplätze sichern und den Tourismus in den Bergregionen stärken.

Am Hospitality Summit 2026 gibt die Schweizer Berghilfe im Rahmen der Hospitality-Insights-Session Einblick in ihre Arbeit. Margrith Blum, Leiterin Tourismus, zeigt auf, wie Hoteliers von der Unterstützung profitieren können und welches die grundlegenden Unterstützungskriterien sind.

Mehr Zimmer, mehr Perspektiven
Wie entscheidend ein solcher Impuls sein kann, zeigt das Beispiel des Eiger Guesthouse in Mürren. Im Jahr 1999 wurde das Haus aus einem Konkurs heraus gekauft und in der Folge schrittweise renoviert und erweitert. Das familiengeführte Hotel mit Restaurant und Bar war über viele Jahre hinweg gut ausgelastet, bewegte sich wirtschaftlich jedoch stets an einer kritischen Grenze.

Dank der Unterstützung der Schweizer Berghilfe konnten wir investieren, Arbeitsplätze schaffen und unsere Zukunft sichern.

Sandra Steiner, Mitinhaberin Eiger Guesthouse

Sandra Steiner, Mitinhaberin des Eiger Guesthouse: «Der Betrieb stiess trotz kontinuierlicher Investitionen aus dem laufenden Betrieb an Wachstumsgrenzen – insbesondere aufgrund der geringen Zimmerzahl und des hohen Gastronomieanteils.» Mit einem Erweiterungsbau von neun zusätzlichen Zimmern entschied sich das Eiger Guesthouse für einen strategischen Entwicklungsschritt: Der Beherbergungsanteil wurde gezielt gestärkt, die Effizienz erhöht und die Wirtschaftlichkeit nachhaltig verbessert. Gleichzeitig entstanden neue Arbeitsplätze in der Region.

Planungssicherheit schaffen
Die Investition von rund zwei Millionen Franken konnte nur dank einer Kombination aus Eigenmitteln, Bankfinanzierung, einem Darlehen der SGH sowie einem Beitrag der Schweizer Berghilfe realisiert werden. «Die Zusammenarbeit mit der Schweizer Berghilfe hat entscheidend dazu beigetragen, das Projekt finanzierbar zu machen und Planungssicherheit zu schaffen», so Steiner weiter. Heute zeigt sich: Die Unterstützung wirkte als Hebel und machte aus einem ambitionierten Projekt eine Erfolgsgeschichte.

[IMG 3] Wirkungsvolle Unterstützung für Investitionen
Planen Sie neue Zimmer, einen Umbau oder eine Erweiterung Ihres Betriebs? Die Schweizer Berghilfe unterstützt kleine Hotels im Berggebiet mit A-fonds-perdu-Beiträgen, wenn klassische Finanzierungen nicht ausreichen. Lernen Sie am Hospitality Summit 2026, wie auch Ihr Projekt möglich wird.
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Margrit Blum, Leiterin Tourismus bei der Schweizer Berghilfe