No-Shows bleiben für die Gastronomie ein wirtschaftliches Risiko. Der No-Show Report 2026 der Lunchgate AG zeigt nun klare Unterschiede je nach Herkunft der Gäste. Grundlage sind Reservierungsdaten aus dem Jahr 2025 des Systems foratable.[RELATED]

Am zuverlässigsten sind Gäste mit Schweizer Telefonnummer. Ihre No-Show-Rate liegt bei 2,1 Prozent. Deutlich höher ist sie bei Gästen aus den Nachbarländern Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und Liechtenstein mit 4,6 Prozent. Noch markanter fällt der Wert bei Gästen aus dem übrigen Ausland aus: 8,2 Prozent.

Damit erscheinen internationale Gäste fast viermal häufiger nicht zu ihrer Reservation als inländische. Besonders relevant ist dieser Unterschied in touristischen Regionen. Destinationen wie St. Moritz, Zermatt oder Grindelwald weisen überdurchschnittlich hohe No-Show-Raten auf.

Entwicklung der No-Show-Rate

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Gezielte Massnahmen empfohlen
Lunchgate empfiehlt Restaurants, ihre Strategien stärker am Risikoprofil der Gäste auszurichten. Dazu gehören klare Kommunikation, verbindliche Stornierungsfristen oder die Hinterlegung einer Kreditkarte.

Das System foratable ermöglicht laut Unternehmen, solche Regeln differenziert nach Landesvorwahl anzuwenden. So können Betriebe gezielter auf risikoreichere Buchungen reagieren.

Datenbasierte Grundlage
Der Report basiert auf den im Jahr 2025 erhobenen Reservierungsdaten des Systems. Lunchgate entwickelt digitale Lösungen für das Reservierungsmanagement sowie die Gästekommunikation und Auslastungssteuerung.

Den No-Show-Report 2026 finden Sie hier.