Im Rahmen der vierten Umbau-Etappe hat das Dialoghotel Eckstein in Baar ZG ein neues Zimmerformat umgesetzt. In zwei ehemaligen Nebenräumen sind zwei sogenannte Tiny Rooms entstanden. [RELATED]
Sie richten sich an Einzelgäste und bieten auf 9 beziehungsweise 13 Quadratmetern alles, was es für eine Übernachtung ohne viel Anspruch braucht.
Proaktive Kommunikation
«Wir haben die Kommunikation umgekehrt. Statt uns für ein kleines Zimmer zu entschuldigen, sprechen wir proaktiv über die Grösse», sagt Geschäftsführer Willy Graf. Sie seien auch etwas günstiger als die Standardzimmer und ausschliesslich direkt buchbar.
Funktional und offen gestaltet
Das 3-Sterne-Hotel versteht das Konzept als Antwort auf die Frage, wie sich Fläche in Hotels effizienter nutzen lässt und dem Bedürfnis nach mehr Zimmern entsprochen werden kann. Im Zimmer sollen Schlafbereich, Arbeitsplatz und Unterhaltung auf engem Raum zusammenfinden, ohne dass der Komfort leidet.
Dazu gehört ein offener Garderobenbereich mit Schrank und Kofferablage, der das Zimmer grosszügiger wirken lassen soll. Auch der Sanitärbereich wurde in einem Zimmer offen zugänglich gestaltet. Laut Hotel ist das für manche Gäste ungewohnt, für andere praktisch.
Am Fenster befindet sich der kombinierte Wohnbereich mit Bett, Arbeitsplatz und TV. Für den Schlafkomfort setzt das Hotel mit 39 Zimmern auf ein Boxspringbett mit Federkernmatratze. (mm/bb)