Der weltweite RevPAR (Umsatz pro verfügbarem Zimmer) stieg im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,5 Prozent. In den USA und Kanada betrug das Plus 7,4 Prozent, in den internationalen Märkten 4,4 Prozent. Besonders stark entwickelte sich die Region Asien-Pazifik ohne China (APEC) mit einem Zuwachs von über 9 Prozent. [RELATED]
In Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) legte der RevPAR um mehr als 4 Prozent zu. Der Nettogewinn stieg um 9 Prozent auf 794 Millionen Dollar. Das bereinigte EBITDA erhöhte sich um 12 Prozent auf 1,51 Milliarden Dollar. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Marriott neu ein weltweites RevPAR-Wachstum von 4,5 bis 5 Prozent.
Entwicklungspipeline umfasst über 634 000 Zimmer
Im dritten Quartal nahm Marriott weltweit netto rund 20 100 zusätzliche Zimmer in sein Portfolio auf, davon mehr als 13 400 ausserhalb der USA und Kanadas. Ende September umfasste das Hotelnetz über 10 200 Betriebe mit knapp 1,83 Millionen Zimmern. Die Entwicklungspipeline erreichte nach Unternehmensangaben mit 4209 Projekten und mehr als 634 000 Zimmern einen neuen Höchststand. Davon befanden sich über 278 000 Zimmer im Bau oder in der Umwandlung zu Marriott-Marken. Umwandlungen bestehender Hotels machten in den ersten neun Monaten mehr als ein Drittel der Vertragsabschlüsse und über 40 Prozent der Neueröffnungen aus. Das Treueprogramm Marriott Bonvoy zählte zum Quartalsende rund 309 Millionen Mitglieder.
Stellenabbau in der Konzernverwaltung
Neben dem Wachstum, soll es in der weltweiten Konzernverwaltung zum Stellenabbau kommen. Wie die Fachmedien «Skift» und «Business Travel News» berichten. Das Unternehmen bestätigt auf Anfrage, dass es im Rahmen der regelmässigen Budget- und Ressourcenplanung in einzelnen Unternehmensbereichen zum Abbau von Stellen und zu Veränderungen bestehender Positionen komme.
Die Massnahmen sollen demnach überwiegend zentrale Konzernfunktionen mit weltweiter Zuständigkeit betreffen. Gleichzeitig sollen neue Stellen ausgeschrieben werden. (mm/grb)