Die Schweizer Hotellerie hat im Jahr 2025 mit Übernachtungen 6,2 Milliarden Franken erwirtschaftet. Das entspricht einem Plus von 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilt.

Das Wachstum ist primär auf eine gestiegene Nachfrage zurückzuführen. Die Einnahmen pro Logiernacht erhöhten sich lediglich um 0,6 Prozent auf durchschnittlich 139.80 Franken. Damit zeigt sich ein volumengetriebenes Wachstum.

Sommer bringt Spitzenwerte
Besonders ertragsstark waren die Sommermonate. Im Juli lagen die Einnahmen bei über 680 Millionen Franken, ein Plus von 5,8 Prozent. Im August wurden rund 670 Millionen Franken umgesetzt, was einer Steigerung von 6,8 Prozent entspricht.

Die Preise pro Nacht stiegen in diesen Monaten jedoch nur leicht um gut 1 Prozent. Auch hier zeigt sich, dass die zusätzliche Nachfrage entscheidend war.

Winter bleibt preisstark
Die höchsten Preise pro Logiernacht wurden weiterhin im Winter erzielt. Im Januar lag der Durchschnitt bei gut 162 Franken pro Nacht. Im Vergleich dazu waren es im August knapp 133 Franken und im Oktober rund 123 Franken.

Grosse Unterschiede je nach Kategorie
Je nach Hotelkategorie bestehen deutliche Preisunterschiede. In der 5-Sterne-Hotellerie lag der durchschnittliche Erlös pro Nacht bei rund 410 Franken, ein Anstieg von 6,3 Prozent. In 3-Sterne-Hotels blieb der Preis mit etwa 108 Franken nahezu stabil.

Regionale Differenzen
Auch zwischen den Tourismuszonen zeigen sich Unterschiede. Die höchsten Preise wurden in Metropolen erzielt, mit knapp 152 Franken pro Nacht. In Bergregionen lag der Wert bei rund 145 Franken, in Städten bei etwa 132 Franken und in ländlichen Gebieten bei gut 106 Franken.

Auffällig sind die stärkeren saisonalen Schwankungen in den Bergen. Im Winter lagen die Preise dort bei rund 166 Franken pro Nacht, im Sommer hingegen bei etwa 125 Franken. (keystone-sda)


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