Das Hotel Schweizerhof Luzern versteht sich seit Jahren als offenes Haus für Veranstaltungen und Festivals. «Offene Türen, keine Schwellenangst», sagt Roman Omlin, General Manager des Hauses. Dieses Ziel verbinde Anlässe wie die Luzerner Fasnacht, das hauseigene «The Retro Festival» mit dem «Grand Hôtel du Vin».[RELATED]

15 Hotelzimmer und zwei Salons dienten als Degustationsraum. Dieses Prinzip stand auch bei der zweiten Ausgabe des «Grand Hôtel du Vin» im Zentrum. 

Degustation ohne Messestand
In den Zimmern präsentierten 25 Winzerinnen und Winzer aus allen sechs Schweizer Weinbauregionen ihre Weine. Der direkte Austausch mit dem Publikum war Teil des Konzepts. Die historische Architektur des Hauses diente als Kulisse, ohne dass der Anlass den Charakter einer klassischen Fachmesse annahm.

Unter den Teilnehmenden fanden sich etablierte Namen wie Schwarzenbach Weinbau, Cantina alla Maggia oder Domaine La Colombe ebenso wie kleinere Betriebe. Die Auswahl spiegelte unterschiedliche Regionen und Stilrichtungen.

Logistische Herausforderung für den Schweizerhof
Für das Hotel bedeutete der Anlass eine logistische Herausforderung. Am Eröffnungsabend fanden gleichzeitig eine Fasnachtsveranstaltung, eine Hochzeit und eine Salsa-Party statt. «Zu Spitzenzeiten müssen wir die Gäste lenken», sagt Omlin. Entscheidend sei, jede Person rasch an den richtigen Ort zu bringen. Das habe gut funktioniert.

Auch die Befürchtungen bezüglich empfindlicher Textilien in den Zimmern erwiesen sich als unbegründet. «Unser Vertrauen wurde belohnt», so Omlin. Schäden habe es keine gegeben.

Impressionen des «Grand Hôtel du Vin»

[GALLERY 1]