An der 56. Generalversammlung von Seilbahnen Schweiz (SBS) am 20. Oktober in Interlaken betonte Direktor Berno Stoffel die Anpassungsfähigkeit der Unternehmen. Die Branche habe in den vergangenen Jahren bewiesen, dass sie auf veränderte Rahmenbedingungen rasch reagieren könne, ohne die langfristige Perspektive zu verlieren. Nicht nur die Wintersaison 2025/26 sei gut verlaufen, sondern auch im Sommer entwickle sich das Geschäft positiv. [RELATED]

Verbandspräsident und Ständerat Hans Wicki begrüsste rund 380 Teilnehmende. Neben den Aktivitäten des Geschäftsjahres 2025 standen die Herausforderungen für die Branche im Mittelpunkt.

Der Vorstand bleibt unverändert. Die Generalversammlung bestätigte Adrian Jordan, Antoine Micheloud, Michael Ackermann und Frédéric Füssenich in ihren Ämtern.

Forum und Podium mit Blick in die Zukunft

Geopolitik und Tourismus im Fokus
Am anschliessenden Forum «Seilbahnen Schweiz» beschäftigten sich die Teilnehmenden mit den Folgen geopolitischer, technologischer und gesellschaftlicher Veränderungen.

Pälvi Pulli, stellvertretende Staatssekretärin im Staatssekretariat für Sicherheitspolitik, beleuchtete die sicherheitspolitischen Herausforderungen der Schweiz. Martin Nydegger, Direktor von Schweiz Tourismus, diskutierte mit Oliver Hammel, CEO der Jungfraubahnen, über die Auswirkungen internationaler Entwicklungen auf den Tourismusstandort Schweiz.

Die langfristigen Perspektiven der Bergbahnbranche standen im Zentrum einer weiteren Podiumsdiskussion. Daran beteiligten sich Roland Zegg, Gründer des Tourismusforums Alpenregionen, Sandra Bütler, CEO der Pilatus-Bahnen, und SBS-Direktor Berno Stoffel.

36 Fach- und Führungskräfte diplomiert

Am Forum wurden zudem 36 Absolventinnen und Absolventen für ihre Weiterbildungsabschlüsse geehrt. 17 erhielten das eidgenössische Diplom als Seilbahnfachfrau oder Seilbahnfachmann, weitere 17 als Fachleute Pisten- und Rettungsdienst. Zwei Personen schlossen die Weiterbildung zum Seilbahnmanager ab. (mm)