An der Delegiertenversammlung von GastroGraubünden in Maienfeld wählten die Delegierten Sven Bodenmann vom Hotel BelArosa in Arosa neu in den Vorstand. Neben den statutarischen Geschäften standen die wirtschaftliche Situation der Branche und die politischen Rahmenbedingungen im Fokus. [RELATED]
Graubünden blickt auf ein starkes Tourismusjahr zurück: Mit 5,68 Millionen Logiernächten wurde ein Höchstwert der letzten 15 Jahre erreicht. Dennoch betonte Präsident Franz Sepp Caluori, dass hohe Frequenzen nicht automatisch zu besseren Ergebnissen führen.
Kosten belasten die Betriebe
Viele Hotel- und Gastronomiebetriebe stehen trotz guter Nachfrage unter Druck. Steigende Löhne, Energiepreise und Lebensmittelkosten schmälern die Margen. Gleichzeitig bleibt der Fachkräftemangel eine Herausforderung. Der Verband fordert verlässliche und unternehmensfreundliche Rahmenbedingungen.
Winter bleibt zentral
Während sich die Logiernächte über das Jahr zunehmend ausgleichen, bleibt der Winter entscheidend für die Wertschöpfung. Ein grosser Teil der Einnahmen wird weiterhin in den Wintermonaten erzielt. Für den Sommer sieht der Verband weiterhin Entwicklungspotenzial.
Nachwuchs und neue Ansätze
Fortschritte gibt es bei der Nachwuchsförderung und Rekrutierung. Die Kampagne «Hesch z’Züg zum…?» wurde ausgezeichnet, und mit «graubünden job match» wurden neue Wege bei der Personalgewinnung umgesetzt. Die Delegiertenversammlung setzte zudem mit Gästen aus Politik und Branche Impulse für aktuelle Herausforderungen. (mm)