Die Titlis Bergbahnen erwarten für das Geschäftsjahr 2026 eine Ergebnisbelastung. Als Hauptgrund nennt das Unternehmen die Folgen des Nahostkonflikts, der sich zunehmend auf die internationale Nachfrage auswirke.[RELATED]

Rückläufig seien insbesondere die Gästezahlen aus Asien, Indien und dem Mittleren Osten. Gleichzeitig erschwerten höhere Flugpreise, teilweise eingeschränkte Flugverbindungen sowie der starke Franken und Euro das Geschäft mit Fernmärkten.

Per Ende April lagen die Ersteintritte mit 631'041 Gästen um 3,2 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Unfälle beeinflussen Wahrnehmung
Zusätzlich belasteten ein Gondelabsturz im März sowie ein Felsabsturz im April die Wahrnehmung des Unternehmens, teilen die Titlis Bergbahnen mit. Der Betrieb konnte dank Ersatzlinien dennoch aufrechterhalten werden.

Die mittelfristigen Finanzziele bis 2035 hält das Unternehmen aufrecht. Für 2026 dürften diese jedoch nicht vollständig erreicht werden.

Neuer Titlis Tower soll Gäste anziehen
Positiv entwickelt sich weiterhin das «Projekt Titlis». Der neue Titlis Tower soll Ende Mai eröffnet werden und verstärkt Gäste aus der DACH-Region anziehen. Damit wollen die Bergbahnen Rückgänge aus asiatischen Märkten teilweise kompensieren.

Eine erste Zwischenbilanz zum laufenden Geschäftsjahr veröffentlicht das Unternehmen mit dem Halbjahresbericht am 1. Juli. (keystone-sda)