Auf der Grenze zwischen den Gemeinden Silvaplana und Surses ist der Startschuss für den Juliertrail gefallen. Die rund 16,5 Kilometer lange Verbindung soll das Engadin direkt mit dem Val Surses verknüpfen und die bisherige Streckenführung der nationalen Mountainbike-Route Nr. 1 über den Septimer ersetzen.
Rund die Hälfte der Strecke wird neu erstellt. Weitere Abschnitte werden saniert oder bleiben unverändert. Der Kanton Graubünden beteiligt sich mit 60 Prozent an den anrechenbaren Neubaukosten sowie zur Hälfte an den Kosten für die Signalisation. Bereits im Mai hatte die Bündner Regierung den Juliertrail ins kantonale Velonetz des Freizeitverkehrs aufgenommen.
Die anwesenden Gemeindepräsidenten Daniel Bosshard, Silvaplana, und Daniel Wasescha, Surses, lobten das Projekt und die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden.
Attraktivere Verbindung
Der Trail ist als gemeinsamer Bike- und Wanderweg konzipiert und kann in beide Richtungen genutzt werden. Er entspricht einem roten Mountainbike-Trail sowie einem weiss-rot-weiss markierten Bergwanderweg (T2) und richtet sich an geübte Bikerinnen und Biker sowie erfahrene Wandernde.
Touristisch soll die neue Route eine Lücke schliessen. Künftig führt die nationale Mountainbike-Route «Alpine Bike» über den Julierpass statt über den Septimer und die Malojapassstrasse. Damit entsteht laut Albert Kruker, CEO Tourismus Val Surses Savognin Bivio AG, eine attraktivere und durchgehend fahrbare Verbindung zwischen dem Engadin und dem Val Surses. Gemäss Jan Steiner, CEO Engadin Tourismus AG, sei der Juliertrail ein weiterer Baustein, die Regionen ganzjährig für Touristinnen und Touristen attraktiv zu machen.
Gebaut wird während der Sommermonate 2026 und 2027. Die Eröffnung des Juliertrails ist für den Frühling 2028 vorgesehen. (mm)
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