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Dossier 3/26
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Dossier: Tourismus und Regionen
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Dossier: Tourismus und Regionen

Regional verankert in Politik, Wirtschaft und Kultur

Wie Tourismus und Region zusammenwirken, zeigt sich bei Bauplänen, in politischen Entscheidungen, in der regionalen Wertschöpfung oder im Umgang mit Traditionen. Über Menschen, Ideen, Projekte und Perspektiven.

Dossier

Der Tourismus und die Regionen, die ihn prägen

Tourismus wird oft in Logiernächten gemessen. Doch ob eine Destination funktioniert, entscheidet sich vor Ort, wo Regionen ihre Entwicklung und Zukunft bestimmen. Nähe wird zum Erfolgsfaktor.
Devenish Nora
Nora Devenish
Dossier
Touristische Angebote sind auch immer Teil der Entwicklung einer Region.
Touristische Angebote sind auch immer Teil der Entwicklung einer Region. image : istockphoto
image : istockphoto

Tourismus beginnt selten im Hotel. Er beginnt im Dorf, im Tal, in der Stadt – dort, wo Menschen leben und arbeiten, wo gebaut, investiert und entschieden wird. Und wo sich irgendwann die Frage stellt: bleiben oder wegziehen?

Beherbergungsbetriebe stehen mitten in diesem Gefüge. Sie bringen Gäste, schaffen Arbeitsplätze und sorgen für Umsatz. Gleichzeitig sind sie auf Infrastruktur, Wohnraum für Mitarbeitende,…

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Gästemix

Wie aus einem Kurztrip langfristige Wertschöpfung entsteht

Fast jede zweite Hotelübernachtung in der Schweiz geht auf einheimische Gäste zurück. Entscheidend ist jedoch weniger deren Herkunft als ein Angebot, das sie zum Buchen und Wiederkommen bewegt.
Eva Ammann
Am Basler Rheinufer zeigt sich, weshalb Städtereisen im eigenen Land gefragt bleiben: Gäste geniessen Gastronomie am Wasser, kurze Wege und urbane Lebensfreude.
Am Basler Rheinufer zeigt sich, weshalb Städtereisen im eigenen Land gefragt bleiben: Gäste geniessen Gastronomie am Wasser, kurze Wege und urbane Lebensfreude.
Am Basler Rheinufer zeigt sich, weshalb Städtereisen im eigenen Land gefragt bleiben: Gäste geniessen Gastronomie am Wasser, kurze Wege und urbane Lebensfreude. image : Basel Tourismus
image : Basel Tourismus

Den Frustkauf mal in Form eines Wellnesswochenendes tätigen, spontan zwei Tage Skifahren unter der Woche buchen oder erleben, wie die Ticinesi die Vorweihnachtszeit begehen. Schweiz-Reisen sind bei Schweizerinnen und Schweizern beliebt. Ohne die Schweizer Gäste wäre es schwierig; sie haben im Jahr 2025 für fast die Hälfte (48 %) aller Hotelübernachtungen gesorgt. Im Umkehrschluss ginge es auch ohne internationale…

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Eva Ammann

Standortidentität

Place Branding: Ein gesamtheitlicher Auftritt lohnt sich

Destinationen konkurrieren heute nicht mehr nur um Gäste, sondern auch um Fachkräfte, Unternehmen und Lebensqualität. Der Druck wächst, Tourismus nachhaltiger zu gestalten und die Interessen der Bevölkerung stärker einzubeziehen.
Marion Schmitz
Kopenhagen Place Branding Tourismus
Kopenhagen positioniert sich international über Nachhaltigkeit, Design und urbane Lebensqualität – zentrale Elemente der Standortmarke.
Kopenhagen positioniert sich international über Nachhaltigkeit, Design und urbane Lebensqualität – zentrale Elemente der Standortmarke. image : iStockphoto
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Amsterdam Place Branding Tourismus
Erfolgreiches Place Branding beginnt nicht mit Werbung, sondern mit einer klaren Leitidee. Welche Entwicklung strebt ein Ort an?
Erfolgreiches Place Branding beginnt nicht mit Werbung, sondern mit einer klaren Leitidee. Welche Entwicklung strebt ein Ort an? image : iStockphoto
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Über Jahrzehnte konzentrierte sich das Tourismusmarketing vor allem auf eine zentrale Aufgabe: Nachfrage generieren. Ziel war es, möglichst viele Gäste anzuziehen und Logiernächte zu steigern. Heute verändert sich diese Perspektive. Destinationen werden stärker als Arbeits- und Lebensräume verstanden, in denen Tourismus nur ein Teil eines grösseren Systems ist. Place Branding setzt genau hier an. Es verbindet…

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Marion Schmitz

Baustelle Hotel

Lokal bauen für mehr Identität

Regionales Bauen prägt viele Hotels in den Alpen. Hinter dem baukulturellen Anspruch steht ein Balanceakt zwischen Identität, begrenzten Kapazitäten im Tal und wirtschaftlichem Druck.
Blanca Burri
Valbella Resort in Lenzerheide 2022 Umbau
Beim Umbau des Valbella Resort in Lenzerheide 2022 stiessen Lokalunternehmen bei der Vergabe einzelner Gewerke an Kapazitätsgrenzen.
Beim Umbau des Valbella Resort in Lenzerheide 2022 stiessen Lokalunternehmen bei der Vergabe einzelner Gewerke an Kapazitätsgrenzen. image : zVg
image : zVg

Geschnitzte Türrahmen und Nachttischlampen in Form von Treicheln: Wer das «Alpina Gstaad» betritt, spürt sofort, dass hier nichts dem Zufall überlassen ist. Das vielfach ausgezeichnete Luxushaus gilt heute als Paradebeispiel für ein Hotel mit «Seele». Unter der Federführung der Chaletbau Matti Gruppe, einem in Gstaad verwurzelten Totalunternehmen, floss das Wissen regionaler Partner um Baukultur und Traditionen…

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Rahmenbedingungen gestalten

Wenn Hoteliers Politik machen

Was haben eine Gästekarte in Davos, ein Kongresszentrum in Lugano und Bewilligungsverfahren in Luzern gemeinsam? Letztendlich entscheidet die Politik darüber, was möglich wird, was sich verzögert und was gar nie zustande kommt.
Devenish Nora
Nora Devenish
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Dossier Regional verankert in Politik, Wirtschaft und Kultur
Der Alltag von Hotelbetrieben ist nicht selten von Gemeinderäten und Parlamenten abhängig.
Der Alltag von Hotelbetrieben ist nicht selten von Gemeinderäten und Parlamenten abhängig. image : iStockphoto
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Verkehrsanbindung, Infrastruktur, Bewilligungsverfahren oder Abgaben: Viele Rahmenbedingungen, die den Alltag von Hotelbetrieben prägen, entstehen nicht im Betrieb selbst, sondern in Gemeinderäten und Parlamenten. Lorenzo Pianezzi aus Lugano, Agnes Kessler aus Davos und Michael Hauser aus Luzern engagieren sich deshalb selbst politisch. Sie wollen die Perspektive der Branche in die politischen Prozesse einbringen und den Tourismus als wichtigen Wirtschaftsfaktor sichtbarer machen. [RELATED]

Lugano: Infrastruktur als Standortfrage
Lorenzo Pianezzi, Präsident von Horizon Collection Hotels & Consulting, sitzt seit 2021 im Gemeinderat der Stadt Lugano. Er will den Anliegen der Hotellerie in der Kommunalpolitik mehr Gewicht geben. Die Stadt verzeichnet jährlich rund eine Million Hotelübernachtungen. Dennoch werde die Rolle der Branche im politischen Diskurs häufig unterschätzt. «Die Bedeutung des Tourismus und des Hotelgewerbes wird von der Bevölkerung und insbesondere von Politikern oft nicht ausreichend erkannt», sagt Pianezzi. Besonders beschäftigt ihn die Entwicklung der touristischen Infrastruktur. Dazu gehören Projekte wie die Weiterentwicklung des Flughafens Lugano oder der Bau eines neuen Kongresszentrums. Beim heutigen Standort sieht er klare Grenzen: «Das aktuelle Konferenzzentrum verfügt weder über modulare Räume noch über ausreichend Eingänge, um mehrere Konferenzen an einem Tag zu ermöglichen.» Solche Fragen entscheiden für ihn darüber, ob eine Destination ihre touristische Nachfrage auch ausserhalb der Hochsaison stabilisieren kann.

Die Bedeutung des Tourismus wird oft unterschätzt.
Lorenzo Pianezzi, Präsident Horizon Collection Hotels & Consulting, Lugano

Davos: Wenn Politik direkt beim Gast ankommt
«Mir macht es Freude, mich einzubringen und mitzuarbeiten», sagt Agnes Kessler. Die Gastgeberin des Kessler’s Kulm Hotel und Restaurant gehört seit mehreren Jahren dem Vorstand der FDP Davos an. Für Kessler bringen Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Branche das Verständnis für die Bedeutung des Tourismus mit. «Und die Einsicht, dass man selber mit anpacken muss, wenn es nötig ist.»

Zu den zentralen Themen in der Region zählen für sie die touristische Infrastruktur, die Erschliessung der Destination durch den öffentlichen Verkehr sowie die Arbeits- und Wohnbedingungen im Ort. «Der Fachkräftemangel ist in Davos ein sehr grosses Thema. Zusätzlicher Druck entsteht durch die angespannte Wohnraumsituation. Viele Betriebe haben Mühe, Unterkünfte für ihre Angestellten zu finden, weil der Wohnungsmarkt stark umkämpft ist.»

Kessler setzt sich für attraktive Rahmenbedingungen für die Branche ein – «weniger Bürokratie und mehr Raum für innovative Angebote.» Wie stark politische Entscheide den Betrieb beeinflussen können, zeigt ein aktuelles Beispiel: Seit Ende 2024 gilt die Gästekarte im ÖV nur noch eingeschränkt. Hintergrund sind Anpassungen im Tarifverbund. Für die Hotels bedeutet das zusätzliche Diskussionen mit Gästen. «Die Kurtaxe ist gleich geblieben bei weniger Leistung. Das wirkt sich konkret auf unsere Gäste aus. Wir erhalten sehr viele Rückmeldungen zu diesem Thema», sagt Kessler. Politisch möchte sie ihr Engagement weiter ausbauen und kandidiert auf der Liste der FDP Davos für die Grossratswahlen vom 14. Juni.

Luzern: Standortpolitik aus Unternehmersicht
In Luzern bringt Michael Hauser seine Erfahrungen aus der Hotellerie sowohl in der Stadtpolitik als auch auf kantonaler Ebene ein. Der Mitinhaber des Hotel Schweizerhof Luzern sitzt im Grossen Stadtrat der Stadt Luzern und im Kantonsrat.

Seine Motivation beschreibt er pragmatisch: «Statt mich nur über Auflagen, Verfahren oder Kosten zu ärgern, will ich Verantwortung übernehmen und mitgestalten.» Politik sei für ihn kein Selbstzweck, sondern «ein Werkzeug, um den Wirtschafts- und Lebensraum Luzern langfristig attraktiv zu halten». Im Zentrum seines politischen Engagements stehen Fragen der Standortattraktivität. Dazu gehören Mobilität, Bewilligungsverfahren, Energiepolitik oder die Entwicklung der Innenstadt. «Wenn es um Events, Hotellerie, Innenstadtentwicklung oder Erreichbarkeit geht, hängen Arbeitsplätze und Wertschöpfung direkt davon ab. Zuschauen reicht nicht – hier braucht es Stimmen aus der Praxis.»

Zuschauen reicht nicht – es braucht Stimmen aus der Praxis.
Michael Hauser, Mitinhaber Hotel Schweizerhof Luzern

Gerade bei Bau- und Betriebsbewilligungen oder Nutzungsvorschriften zeige sich, wie stark die Politik den Handlungsspielraum von Unternehmen beeinflusse. «Das sind keine abstrakten Themen, sondern Entscheide, die bestimmen, ob Investitionen möglich sind, ob Angebote umgesetzt werden können und wie flexibel ein Betrieb reagieren darf. Wenn wir hier nicht gegensteuern, verlieren wir an Wettbewerbsfähigkeit.»

Praxis trifft Politik
Politische Entscheidungsprozesse unterscheiden sich von unternehmerischen. «Leider benötigt die Politik deutlich mehr Zeit für die Umsetzung von Entscheidungen und Projekten», sagt Lorenzo Pianezzi. Konsenssuche und unterschiedliche Interessen könnten Projekte verzögern oder verhindern. Für Agnes Kessler sind Koalitionen und Kompromisse in der Politik zentral. «Die politischen Entscheidungsprozesse sind um einiges langsamer und natürlich auch mühsamer, weil immer eine Mehrheit gefunden werden muss.» Unternehmer brächten eine Perspektive ein, die in politischen Gremien sonst oft fehle, findet Michael Hauser: «Praxisnähe, Kostenbewusstsein und Entscheidungsfreude.» Auch Kessler ist überzeugt, dass die Branche politisch stärker präsent sein sollte. «Hotellerie und Restauration sind das Herz vieler Tourismusorte und auch für die Einheimischen wichtig.» Der Blick richtet sich dabei zunehmend über die kommunale Ebene hinaus. Hauser ist bereits Kantonsrat in Luzern, Kessler kandidiert bei den nächsten Grossratswahlen im Kanton Graubünden. Und Pianezzi schliesst ein Engagement auf kantonaler oder nationaler Ebene nicht aus.

Weniger Bürokratie und mehr Raum für innovative Angebote.
Agnes Kessler, Gastgeberin Kessler’s Kulm Hotel und Restaurant, Davos

Mehr Stimmen aus der Branche
Vor den nationalen Wahlen 2027 gewinnt die politische Vertretung der Tourismusbranche an Bedeutung. Aus Sicht von HotellerieSuisse wäre es wertvoll, wenn sich mehr Persönlichkeiten aus der Branche politisch engagierten. Der Branchenverband ermutigt engagierte Hoteliers und Hotelièren, diesen Weg zu gehen und politische Verantwortung zu übernehmen. «Wer den Betriebsalltag kennt, kann diese Perspektive auch in politische Diskussionen einbringen», sagt Magdalena Glausen, Leiterin Politik bei HotellerieSuisse. Es gehe nicht nur um Bundesbern: Viele Entscheidungen, die den touristischen Alltag prägten, würden auf kommunaler und kantonaler Ebene gefällt. «In der Schweiz führt der Weg in die nationale Politik meist über die sogenannte Ochsentour in Gemeinden und Kantonen. Dass sich Unternehmerinnen und Unternehmer politisch engagieren, ist keine Selbstverständlichkeit – politische Mandate erfordern Zeit und die Bereitschaft, sich öffentlich zu exponieren», so Glausen.


Hospitality Summit 2026: Mitreden oder später ausbaden? Politisch mitmischen lohnt sich
Wer sich politisch einbringt, kann Rahmenbedingungen positiv mitgestalten. Doch geht das gleichzeitig: einen Betrieb führen und Politik machen? Wir diskutieren am Hospitality Summit 2026, wie sich ein politisches Mandat mit dem Betrieb vereinbaren lässt und warum sich politisches Engagement auszahlt.
Wann: Donnerstag, 4. Juni 2026, 11.00 bis 11.25 Uhr
Wo: Hospitality Summit; Deck
Mit: Franz-Xaver Leonhardt, Co-Präsident Die Mitte Basel-Stadt, Mitglied des Grossen Rates Basel-Stadt
Moderation: Christophe Hans, Leiter Public Affairs, HotellerieSuisse
Netzwerkapéro für politisch interessierte Hoteliers
Im Anschluss an das Panel, von 11.30 bis 11.25 Uhr, sind alle willkommen, die sich für ein politisches Mandat interessieren oder selbst bereits aktiv sind. Beim Netzwerkapéro in der Netzwerkarena bei der Expert-Stage bietet sich die Gelegenheit, Gespräche zu vertiefen, Erfahrungen auszutauschen und Kontakte mit Gleichgesinnten zu knüpfen.
Tickets finden Sie hier

Engagement

Quand les hôteliers font de la politique

Quel est le point commun entre une carte d’hôte à Davos, un nouveau centre de congrès à Lugano et un permis d’exploitation à Lucerne? Au final, c’est la politique qui décide de ce qui est possible, de ce qui est remis à plus tard et de ce qui ne verra jamais le jour.
Devenish Nora
Nora Devenish
Quand les hôteliers font de la politique
L'engagement politique permet de faire remonter les réalités du secteur et d'agir sur les conditions-cadres.
L'engagement politique permet de faire remonter les réalités du secteur et d'agir sur les conditions-cadres. image : Istockphoto
image : Istockphoto

Transports, infrastructures, procédures d’autorisation, taxes: nombreuses sont les conditions-cadres qui influencent le quotidien des hôtels et sont définies dans les conseils communaux et les parlements. Des professionnels du secteur comme Lorenzo Pianezzi de Lugano, Agnes Kessler de Davos et Michael Hauser de Lucerne s’engagent donc en politique. Ils souhaitent intégrer le point de vue de la branche dans les…

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Betriebe herausgefordert

«Lavoratori frontalieri» suchen Jobsicherheit

Saisonale Arbeitsverhältnisse, eine strengere Bewilligungspraxis und veränderte Erwartungen der italienischen Grenzgänger stellen Tessiner Betriebe zunehmend vor Herausforderungen.
Daniel Tschudy
Daniel Tschudy
GrenzgängerInnen Tessin
Das Team des Hotel & Spa Internazionale in Bellinzona mit Direktor Michele Santini.
Das Team des Hotel & Spa Internazionale in Bellinzona mit Direktor Michele Santini. image : zVg
image : zVg
Sonja Frey, Präsidentin HotellerieSuisse Ticino
Sonja Frey, Präsidentin HotellerieSuisse Ticino
Sonja Frey, Präsidentin HotellerieSuisse Ticino image : zVg
image : zVg

Die Pandemie hat gezeigt, wie stark der Tessiner Dienstleistungssektor auf ausländische Mitarbeitende angewiesen ist, weshalb gewisse staatliche Vorgaben aus Bern regional angepasst werden mussten. [RELATED]

Wer sich die Dynamik der italienischen Grenzgängerinnen und Grenzgänger vergegenwärtigen möchte, braucht nur frühmorgens an einem der Zollübergänge, beispielsweise in Ponte Tresa, zu stehen und die Flut von…

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Meinung

Die NRP sichert die Zukunftschancen im Schweizer Tourismus

Das Parlament hat im Rahmen des Entlastungspakets 27 die geplante Gesetzesanpassung bei der Neuen Regionalpolitik (NRP) abgelehnt. Somit bleibt die NRP trotz Kürzungen von 20 Prozent als zentrales Förderinstrument bestehen.
Samuel Huber
Samuel Huber

Viele touristische Vorhaben haben eine grosse regionale Bedeutung, sind aber nicht direkt monetarisierbar: Erlebniswege, Mountainbike-Trails oder Klettersteige erhöhen die Attraktivität einer Destination, generieren jedoch oft nur begrenzt direkte Einnahmen beim Projektträger. Der Nutzen entsteht entlang der Wertschöpfungskette – bei Beherbergung, Gastronomie, Bergbahnen, Detailhandel oder Mobilitätsanbietern. Die…

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