Fast ein Viertel aller Airbnb-Gäste in der Schweiz stammt aus dem Inland. Gleichzeitig wächst die Nachfrage nach Ferien in ländlichen Regionen. Besonders Familien entscheiden sich zunehmend für Ferienwohnungen und bleiben durchschnittlich 3,7 Nächte – deutlich länger als in Hotels. Ein Trend, der zusätzliche Wertschöpfung in den Destinationen schafft, sagt Natascha Henry, Public Policy Managerin bei Airbnb, im Gespräch mit «Destination Switzerland»-Host Jürg Schmid.
Destination Switzerland
Tourismusexperte Jürg Schmid spricht einmal im Monat mit spannenden Exponentinnen und Exponenten der Branche über Themen, die der Schweizer Hospitality unter den Nägeln brennen.
Zum Podcast
Hotels werden wichtiger
Im Gespräch erläutert Henry zudem, weshalb Airbnb sein Angebot gezielt um unabhängige Hotels und Boutique-Hotels erweitert. Die Plattform wolle Reisenden für unterschiedliche Bedürfnisse passende Unterkünfte bieten – von Familienferien bis zur Geschäftsreise.
KI und Wohnungsmarkt
Weitere Themen des Podcasts sind der Einsatz von künstlicher Intelligenz bei der Reiseplanung sowie die Diskussion um die Wohnungsnot. Gemäss Henry arbeitet Airbnb an datenbasierten Regulierungen und digitalen Registrierungssystemen, um den Einfluss der Kurzzeitvermietung besser beurteilen zu können.
Im Podcast erklärt Natascha Henry ausserdem das Buchungsverhalten der Gäste auf der Plattform, das Airbnb-Städteportal für Destinationen sowie die Zusammenarbeit mit Kantonen bei der Erhebung von Gästetaxen.
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