Silvio Denz, Sie investieren in Wein, Kristall, Whisky, Gastronomie und Hotels. Was fasziniert Sie gerade an der Hotellerie?

Zur Hotellerie bin ich eigentlich durch Zufall gekommen. Ich komme ursprünglich aus dem Parfümgeschäft. 2000 habe ich meine Parfümeriekette Alrodo verkauft und danach in die damalige Art & Fragrance investiert. 2008 haben wir Lalique gekauft, damals eigentlich vor allem wegen des Parfümgeschäfts. Mit Lalique haben wir aber auch die Villa René Lalique im Elsass übernommen, die René Lalique 1920 bauen liess. Wir fragten uns: Was machen wir damit? Kunden, die unsere Manufaktur besuchen wollten, mussten wegen der frühen Arbeitszeiten bereits am Vorabend anreisen, und in der Nähe gab es praktisch kein Hotel. So entstand die Idee, aus der Villa ein kleines Hotel zu machen und die ehemalige Scheune daneben durch ein Restaurant zu ersetzen. Mario Botta hat den Glaspavillon für das Restaurant gebaut. So ist im Prinzip unsere Hospitality-Sparte entstanden.

Aus diesem Zufall ist inzwischen ein eigenes Konzept geworden. Sie sprechen von «Erlebnis-Hospitality». Was verstehen Sie darunter?

Wir wollen mehr bieten als Gastronomie und Übernachtung. Es geht um das ganze Universum von Lalique. Bei der Villa René Lalique haben wir die Manufaktur und das staatliche Lalique-Museum in unmittelbarer Nähe. Man kann bei uns essen und übernachten und das Museum besuchen. Später haben wir das auf unsere anderen Häuser übertragen. In Bordeaux übernachten Sie mitten im Weingut. Sie können die Ernte miterleben und ein Stück weit auch mithelfen. In der Küche des Restaurants nehmen wir die Umgebung ebenfalls auf, mit Trauben, Rebholz und Produkten aus der Region. Ich sage immer: Nicht nur Kinder hören gerne Geschichten, auch Erwachsene. Wir wollen Geschichten erzählen und diese erlebbar machen. Bei Glenturret in Schottland verfolgen Sie praktisch den ganzen Weg von der Gerste bis zum Whisky. Sie besuchen die Brennerei, können Ihren eigenen Whisky assemblieren, essen dort und übernachten im historischen Dower House «The Aberturret». Sie können zum Stausee fahren, aus dem das Wasser für die Brennerei kommt, oder andere Destillerien in der Umgebung besuchen, die Gärten von Drummond Castle entdecken oder die älteste Bibliothek Schottlands aufsuchen. Die Gäste sollen etwas erleben, was sie sonst nicht erleben können. Das sind einzigartige Orte, Orte mit Geschichte.

Ihre Häuser verbindet ein erkennbarer roter Faden. Wie fällt die Wahl auf ein Objekt? Entscheiden Sie nach wirtschaftlichen Kriterien, oder spielen auch Intuition und Herzensentscheidungen eine Rolle?

Ich glaube stark ans Schicksal. Als wir die Villa René Lalique planten, hatten wir beispielsweise ein Restaurant, aber noch keinen Küchenchef. Wir diskutierten darüber, und zwei Stunden später rief Jean-Georges Klein an, damals mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet. Er hatte gehört, dass wir etwas planten, und wollte es sich anschauen. Daraus entstand unsere Zusammenarbeit. Gleichzeitig muss die wirtschaftliche Seite stimmen. Unsere Häuser haben den Vorteil, dass verschiedene Geschäftsfelder zusammenspielen: Wein, Whisky, Kristall, Parfüm und Hospitality profitieren voneinander, entwickeln Synergien. Die Hotels sind gleichzeitig auch Showrooms. Ein Gast entdeckt bei uns vielleicht einen Wein, Lalique-Kristall oder unseren Whisky und kauft das Produkt später wieder.

«Nicht nur Kinder hören gerne Geschichten, auch Erwachsene. Wir wollen Geschichten erzählen.»

Ein Hotel für sich allein gilt nicht unbedingt als besonders attraktives Investment: Es ist kapital- und personalintensiv. Als Teil eines grösseren Systems sieht die Rechnung anders aus?

Genau. Die Villa René Lalique ist beispielsweise hochprofitabel. Man muss aber sehen, dass uns die Immobilie gehört und deshalb keine Mietkosten anfallen. Auch bei der Einrichtung rechnen wir anders, weil wir vieles selbst produzieren. Dazu kommen die Synergien mit unseren anderen Geschäftsfeldern. Das ist ein anderes Geschäftsmodell als bei einem klassischen Hotel.

Gab es auch einmal ein Objekt, das Sie angesprochen hätte, gegen das Sie sich aber bewusst entschieden haben?

Eigentlich nicht. Wir haben ja nur fünf Häuser, und alle haben einen Bezug zu unseren Geschäftstätigkeiten. Die Villa Florhof ist etwas anders. Aber ich kannte das Hotel schon lange und habe immer gesagt: Wenn ich einmal in Zürich ein Hotel eröffnen würde, müsste es etwas sein wie der Florhof. Ich mochte diese Terrasse, diese Idylle mitten in der Stadt. Als das Haus zum Verkauf stand, haben wir natürlich gerechnet. Beim Umbau kamen dann Überraschungen. So hatte das Gebäude beispielsweise gar kein richtiges Fundament. Das verursachte Mehrkosten. Aber bei einem solchen Projekt spielt eben auch Emotionalität mit. Die Villa Florhof hat für Lalique eine grosse Strahlkraft weit über Zürich hinaus und ist für mich eine Herzensangelegenheit.

Gerade bei der Villa Florhof: War es Zufall, dass es wieder ein historisches Gebäude ist?

Nein. Ich habe schon eine gewisse Ehrfurcht vor alten Häusern. Bei der Villa Florhof haben wir die Geschichte sehr genau aufgearbeitet. Durch dendrochronologische Untersuchungen kann man heute feststellen, wann der Baum eines bestimmten Balkens gefällt wurde. Ein schönes Beispiel ist das Zimmer Dalia. Es steht wegen seiner Stuckdecke aus dem Jahr 1760 unter Denkmalschutz. Die Decke hängt an einem Holzbalken, den wir untersuchen liessen: Der Baum dafür wurde im September 1759 geschlagen. Solche Dinge faszinieren mich. So konnte die Installation der Stuck­decke der Seidenhändlerdynastie Lavater-Oeri zugeschrieben werden, welche das Haus 1760 in zweiter Generation bezog. Unser Historiker Roland Kissling ist dafür in verschiedene Archive gegangen und hat alte Dokumente gelesen. So konnte er wie bei einem Puzzle die Geschichte dieser Häuser zusammensetzen: wer dort gelebt hat, welche Umbauten stattgefunden haben und was dort passiert ist. Manchmal finden Sie Geschichten von Mord und Totschlag. Solche Häuser sind unglaublich spannende Zeitzeugen. Der Florhof existierte schon vor der Reformation in Zürich. Auf einem Stadtplan von 1676 sieht man ihn ausserhalb der Stadtmauer mit einem kleinen Türmchen. Als wir tief gruben, fanden wir sogar dessen Fundament. Drei Findlinge davon liegen heute draussen unter der Linde. Ich habe auch in London alte viktorianische Häuser restauriert. Da nehmen Sie Tapeten weg und entdecken darunter eine ältere Schicht, eine alte Tür oder einen ursprünglichen Parkettboden. Für mich ist ein altes Haus nicht einfach eine Immobilie, die man kauft, renoviert und irgendwann wieder verkauft. In solchen Häusern haben über Generationen Menschen gelebt und Geschichte geschrieben. Das interessiert mich.

Und bei der Gestaltung sind Sie ebenfalls persönlich stark beteiligt? Beim Rundgang fällt auf, wie konsequent das Motiv weitergeführt wird, bis zu den Schmetterlingspaneelen von Damien Hirst, die hier auch zum Verkauf stehen.

Ja. Wir versuchen, jedem Haus ein Thema zu geben, das zu seiner Geschichte passt. Bei der Villa Florhof ist es der Seidenfalter. Das Haus war ein Seidenhof, und Zürich hatte eine bedeutende Seidenindustrie. Der Seidenfalter zieht sich deshalb durch das ganze Haus. Im Treppenlauf haben wir beispielsweise Leuchten, welche Seidenkokons nachempfunden sind. Bei Glenturret ist es die Ähre, die Gerste, aus der der Whisky entsteht. In Bordeaux zieht sich die Traube durch das Haus. Dort haben wir beispielsweise Möbel in richtigem Rasengrün. Damit holen wir die Reben und die grünen Blätter von draussen in die Bar und die Réception hinein. In Schottland arbeiten wir wiederum mit Tartan-Stoffen und Eichenholz mit Bezug zur Whiskyproduktion. Wir versuchen, die Geschichte eines Ortes aufzunehmen und eine Symbiose zwischen innen und aussen zu schaffen.

Das Lalique-Universum
René Lalique (1860–1945) machte sich zunächst als Schmuckdesigner einen Namen und wurde später mit seinen Glasarbeiten und Parfümflakons berühmt. Nach seinem Tod führte sein Sohn Marc das Unternehmen ins Zeitalter des Kristalls. Als die von Silvio Denz geführte Art & Fragrance Lalique 2008 übernahm, war das Traditionsunternehmen wirtschaftlich angeschlagen. Denz sanierte es und entwickelte Lalique zu einer breiter aufgestellten Luxus- und Lifestylemarke weiter. Heute reicht Denz’ unternehmerisches Geflecht weit über Kristall und Parfüm hinaus. Zu seinen Bordeaux-Weingütern zählen Château Faugères, Château Péby Faugères und Château Cap de Faugères. Château Lafaurie-Peyraguey in Sauternes ist mehrheitlich Teil der Lalique Group. An der schottischen Whisky-Destillerie The Glenturret ist die Gruppe gemeinsam mit Hansjörg Wyss beteiligt. Zur Lalique Hospitality Collection gehören die Villa René Lalique und das Château Hochberg im Elsass, das Château Lafaurie-Peyraguey in Sauternes sowie das The Glenturret Lalique Restaurant und das The Aberturret Estate House in Schottland. Drei Restaurants der Collection sind mit jeweils zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet. Mit der Zürcher Villa Florhof ist Lalique seit August 2026 erstmals auch in der Schweizer Hotellerie vertreten.

Wie entstehen solche Gestaltungskonzepte?

Wir arbeiten seit über zwölf Jahren mit Green & Mingarelli Design aus Monaco zusammen und tauschen uns intensiv aus. Uns ist wichtig, dass etwas Spezielles entsteht. Auch die Zimmer sind individuell. Jedes hat ein eigenes Thema, manchmal verbinden wir dabei verschiedene Geschichten miteinander.

Lalique ist eine Luxusmarke. Was ist Luxus für Sie?

Natürlich ist Lalique Luxus. Wir leben in einer Luxusindustrie. Es gibt Menschen, die Einzelstücke und schöne Dinge suchen. Aber Luxus hat nicht nur damit zu tun, wie teuer etwas ist. Eine Kundin hat uns einmal erzählt, dass sie sich seit zehn Jahren eine bestimmte Lalique-Vase wünschte. Sie hatte darauf gespart und kam dann in den Laden, um sie sich endlich zu kaufen. Das ist ein anderer Luxus: Man freut sich auf etwas, das man sich lange gewünscht hat. Für uns ist bei der Villa Florhof wichtig, dass das Haus zwar einen gewissen Luxus ausstrahlt, aber gleichzeitig bodenständig bleibt. Auf der Karte der Brasserie stehen einfache Gerichte, aber auch alte Klassiker, teilweise neu interpretiert. Ich kann hier aber auch auf der lauschigen Terrasse, dieser Oase in Zürich, sitzen, ein Schnitzel essen und mich einfach wohlfühlen. Darum geht es doch am Ende des Tages.

Darum, bestimmte Emotionen auszulösen?

Emotionen sind sicher entscheidend. Der aktuelle Chefredaktor des «Figaro»-Magazins hat einmal zu mir gesagt: «Sie sind ein Verkäufer von Emotionen.» Das ist mir geblieben. Denn letztlich gilt das für vieles, was wir machen: Parfüm, Wein, Whisky, Kristall, Gastronomie oder Hotels. Auch die Villa Florhof kann Emotionen auslösen. Ein Gast entdeckt hier vielleicht etwas, das er so in Zürich noch nicht erlebt hat, fühlt sich wohl und erzählt danach anderen davon.

Bei einem Hotel sind es aber vor allem die Menschen, die solche Emotionen vermitteln. Auf welche Eigenschaften achten Sie bei jemandem, dem Sie ein Haus anvertrauen?

Ich sehe das bei Tanja Wegmann, die die Lalique Hospitality Collection leitet. Sie lebt für die Hotellerie und achtet auf jedes Detail. Sie will, dass der Gast rundum glücklich ist, und sucht Mitarbeitende aus, die diese Werte teilen und vermitteln können. Wichtig ist, dass die Leute motiviert sind und dass der Funke überspringt.

Ihre Häuser sind sehr unterschiedlich, gehören aber alle zum Lalique-Universum. Erkennen die Gäste trotzdem eine gemeinsame Handschrift?

Wir haben viele Gäste, die uns von einem Haus zum nächsten nachreisen. Sie gehen ins Elsass und sagen danach: Jetzt möchten wir Bordeaux sehen oder Schottland. Das sind Wiederholungstäter. Aber die Häuser sollen trotzdem eigenständig bleiben und ihre eigene Geschichte erzählen. Gerade deshalb nehmen wir ihre Vergangenheit auf und gestalten sie unterschiedlich.

«Für mich ist ein altes Haus nicht einfach eine Immobilie, die man kauft, renoviert und irgendwann wieder verkauft.»

Was ist Ihnen wichtig, wenn Sie selbst in einem Hotel ankommen?

Dass die Anonymität gebrochen wird. Wenn man mich kennt, wenn jemand sagt: «Hello Mr. Denz, nice to see you again», ist das gleich etwas ganz anderes. In London gehe ich meist ins «The Halkin». Dort arbeiten einige Leute schon seit vielen Jahren. Oder das «Shangri-La» in Singapur: Dort gehe ich seit 45 Jahren hin und kenne alles. Für mich ist das ein «Coming Home». Mein Vater war übrigens auch ein Wiederholungstäter. Als Kind gingen wir im Sommer immer zwei Wochen ins gleiche Hotel, im Herbst ins «Castello del Sole» und im Winter wieder an denselben Ort. Man kannte dort alles, oft auch Gäste, die jedes Jahr zur gleichen Zeit kamen. Das war praktisch eine zweite Heimat.

Dann sind es auch Gastgeberpersönlichkeiten, die einem in Erinnerung bleiben?

Absolut. Früher gab es Hoteliers, denen man von einem Haus zum nächsten gefolgt ist. Zum Beispiel dem legendären Hans C. Leu. Bei Tanja Wegmann erleben wir genau das. Sie war jahrelang im «Trois Rois», und heute kommen Gäste zu uns in die Villa Florhof und sagen: Wir haben gehört, dass Sie jetzt hier sind. Man reist einem Gastgeber hinterher, weil man sich bei ihm gut aufgehoben gefühlt hat.

Welchen Ruf geniesst die Schweizer Luxushotellerie heute?

Wenn Sie sich Auslastung und Preise in Zürich anschauen, sehen Sie, wie gross die Nachfrage ist. Das gilt nicht nur für Zürich, sondern beispiels­weise auch für Destinationen wie Vitznau oder den Bürgenstock. Und wenn wir die Preise mit Mailand, London oder Paris vergleichen, sind wir noch lange nicht überall auf diesem Niveau. In Paris bezahlen Sie teilweise deutlich mehr als in Zürich, obwohl auch hier die Dienstleistung top und die Auslastung extrem hoch ist.

Das heisst, preislich besteht noch Luft nach oben?

Bis zu einem gewissen Punkt sicher. Natürlich gibt es irgendwann eine Obergrenze.

Gab es in Ihrem Unternehmerleben auch Entscheidungen, die richtig schiefgegangen sind?

Ja. Vor etwa 25 Jahren bin ich einmal in den Rohstoffhandel eingestiegen. Das ist wirklich in die Binsen gegangen. Ich habe zu wenig davon verstanden.

Was haben Sie daraus gelernt?

Schuster, bleib bei deinen Leisten. Man sollte sich auf Dinge konzentrieren, die man versteht. In der Regel höre ich auf mein Bauchgefühl. Wenn das stimmt, ist das meistens eine gute Voraussetzung.

Sie werden bald 70. Was treibt Sie heute noch an?

Die Villa Florhof wird für mich sicher eines der letzten grossen Projekte sein. Irgendwann muss man sich überlegen, wie es weitergeht. Wir haben rund 800 Mitarbeitende, und für diese Menschen trägt man Verantwortung. Mir ist wichtig, dass unsere Unternehmen weiter bestehen und eine Zukunft haben. Es gibt keine Zukunft ohne Vergangenheit. Das gilt für unsere Häuser, aber auch für Unternehmen. Man muss erkennen, woher man kommt und wo seine Grenzen sind.

War Ihr eigener Weg so geplant?

Nein. Das Leben ist eine kurvenreiche Strasse. Man weiss nie, was hinter der nächsten Kurve kommt. Vieles hat sich bei mir ergeben. Gewisse Sachen kann man planen, aber nicht alles.

Was wünschen Sie sich für die kommenden Jahre?

Die letzten Jahre waren intensiv. Es gab Krisen, Kriege, wirtschaftliche Herausforderungen und sehr viel Arbeit. Die Villa Florhof hat mich auch stark beschäftigt. Ich wünsche mir jetzt wieder etwas ruhigeres Fahrwasser und eine grössere Lebensqualität. Auch die Familie ist wichtig. Irgendwann muss man sich sagen: Jetzt müssen wir auch Zeit haben für uns.

Zur Person
Silvio Denz wurde 1956 in Basel geboren und wuchs im Fricktal auf. Nach einer Banklehre arbeitete er zunächst im Devisenhandel, bevor er 1980 in den Parfümhandel seiner Familie einstieg. Er baute die Parfümeriekette Alrodo auf und verkaufte sie 2000 an die französische Marionnaud-Gruppe. 2008 übernahm die von ihm geführte Art & Fragrance die französische Traditionsmarke Lalique. Denz ist heute Haupteigentümer der Lalique Group. Neben seinen unternehmerischen Aktivitäten ist er Wein- und Kunstsammler, lebte in der Nähe von Zürich, in London und seit vielen Jahren in der Innerschweiz.


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