Die Klosterherberge Solothurn gehört zu den diesjährigen Preisträgern des Tourismuspreises Kanton Solothurn. In der Kategorie «Klein aber fein» überzeugte sie die Fachjury durch ein eigenständiges Konzept, das auf Reduktion, Gastfreundschaft und urbane Schlichtheit setzt. Vergeben wurde der Preis im Rahmen des Tourismusforums Solothurn am 12. Januar im Konzertsaal Solothurn. [RELATED]
Starkes Signal für einfache Beherbergungsformen
Die Klosterherberge befindet sich im ehemaligen Kapuzinerkloster unweit der Solothurner Altstadt. Der Betrieb verbindet bewussten Verzicht mit zeitgemässem Komfort. Schlichte Zimmer, Gemeinschaftsräume und eine ruhige Atmosphäre sprechen sowohl Individualreisende als auch Gruppen an. Das Beherbergungsangebot richtet sich an preisbewusste Gäste, ohne den Anspruch auf Aufenthaltsqualität zu vernachlässigen.
Die Jury würdigte insbesondere die klare Positionierung und den Mehrwert für den regionalen Tourismus. Das Angebot sei einzigartig im Kanton und ein gutes Beispiel für die Wiederbelebung historischer Bausubstanz durch touristische Nutzung.
Hohe Qualität der eingereichten Projekte
Für den Tourismuspreis Kanton Solothurn wurden 32 Projekte eingereicht. Die dreiköpfige Jury um Rahel Ammon von Schweiz Tourismus, Richard Kämpf vom Staatssekretariat für Wirtschaft Seco und Anja Janoschka von der Hochschule Luzern nominierte pro Kategorie vier Projekte. Entscheidende Kriterien waren Wirkung auf den Tourismus, Eigenständigkeit sowie Innovationsgrad.
Weitere ausgezeichnete Projekte
Neben der Klosterherberge Solothurn gingen Auszeichnungen an das International Photo Festival Olten in der Kategorie «Blockbuster», die Weissenstein Schwinget in der Kategorie «Evergreen» sowie ebenfalls an die Weissenstein Schwinget, die den Publikumspreis gewann. Die Preisgelder betragen 5000 Franken in der Hauptkategorie und je 2500 Franken in den übrigen drei Kategorien.
Tourismusforum als Plattform für Impulse
Im thematischen Zentrum des Tourismusforums stand die Rolle künstlicher Intelligenz im Tourismus. Michael Koch, Gründer der Aumera AG, zeigte in seiner Keynote auf, wie digitale Assistenzen den operativen Alltag in Betrieben unterstützen und neue Formen der Zusammenarbeit ermöglichen. Die Preisverleihung ist eine gemeinsame Initiative von Kanton Solothurn Tourismus, der Baloise Bank Solothurn und HotellerieSuisse Region Bern+ Mittelland. (mm)
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