Die Titlis Bergbahnen eröffnen heute, Montag, den Titlis Tower. Medienvertreterinnen und -vertreter hatten bereits am Freitag die Möglichkeit für einen ersten Rundgang.
Der Titlis Tower entstand aus der Umnutzung eines bestehenden Antennenturms und wurde vom Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron neu gestaltet. Herzstück ist das Horizon Deck, das einen Rundumblick auf die Alpen, die Gletscherlandschaft und das Mittelland bietet.
Ergänzt wird das Angebot durch das Casual-Fine-Dining-Restaurant Joseph’s sowie eine Rolex-Boutique. «Die Architektur schafft die Bühne. Das Erlebnis liefert der Berg», sagt Patrick Zwyssig, Verwaltungsrat der Bergbahngesellschaft und Präsident der Baukommission.
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Erster Schritt bis 2029
Der Turm bildet den Auftakt eines umfassenden Erneuerungsprojekts. Im Zentrum steht der Neubau der Bergstation, die sich künftig wie ein Bergkristall an den Felsen schmiegen soll. Insgesamt investiert das Unternehmen rund 150 Millionen Franken in die Modernisierung der Infrastruktur. Die Fertigstellung der neuen Bergstation ist für 2029 vorgesehen.
Bauen unter Extrembedingungen
Die Arbeiten erfolgen während des laufenden Tourismusbetriebs und unter anspruchsvollen Bedingungen. Schnee, Wind und die Höhenlage stellen hohe Anforderungen an Planung, Logistik und Sicherheit. «Unsere Teams sorgen täglich dafür, dass Baustelle und Gästebetrieb gleichzeitig funktionieren», sagt CEO Norbert Patt.
Nachhaltigkeit fest eingeplant
Neben dem Gästeerlebnis spielt die Energieeffizienz eine zentrale Rolle. Eine hocheffiziente Gebäudehülle sowie die Nutzung von Abwärme und Solarenergie sollen den Energieverbrauch deutlich senken. Nach Abschluss der Arbeiten wird sich der CO₂-Ausstoss laut Unternehmen von 280 auf 12 Tonnen pro Jahr reduzieren.
Mit dem neuen Turm erhält die Destination einen weiteren Erlebnisort mit internationaler Ausstrahlung. Gleichzeitig markiert das Bauwerk den sichtbaren Beginn einer umfassenden Modernisierung auf dem Gipfel. (mm/grb)
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