Die Ausgaben von ausländischen Reisenden in der Schweiz stiegen um 1,6 Prozent auf 20,5 Milliarden Franken, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mitteilte. Die Schweizerinnen und Schweizer gaben für Reisen ins Ausland 19,3 Milliarden Franken aus. Das sind 1,9 Prozent mehr als im Vorjahr. [RELATED]
Per Saldo bleibt die sogenannte Fremdenverkehrsbilanz mit einem Überschuss von 1,2 Milliarden Franken damit positiv. Im Vergleich zum Jahr 2024 fiel sie jedoch um 2 Prozent geringer aus.
Mehr Übernachtungsgäste
Das Wachstum im Inland wurde vor allem von ausländischen Gästen mit Übernachtungen getragen, wie das BFS weiter schreibt. So stiegen die Einnahmen aus diesem Segment um 4,7 Prozent. Auch die Einnahmen aus Studien- und Spitalaufenthalten erhöhten sich weiter, rückläufig waren dagegen die Einnahmen aus dem Tages- und Transitverkehr.
Auch die Schweizer Bevölkerung gab mehr für Auslandsreisen mit Übernachtungen aus (+ 4,1 %). Der Einkaufstourismus ging hingegen um 3,2 Prozent zurück. Das BFS führt dies unter anderem auf die tiefere Zollfreigrenze sowie auf geringere Preisvorteile in den Nachbarländern zurück.
Die veröffentlichten Zahlen für 2025 sind allerdings noch provisorisch. Die definitiven Angaben zum Vorjahr wichen deutlich von den ersten Schätzungen ab. (keystone-sda)