Über die Festtage zog es viele Gäste in die Bündner Berge. Wie der Monitor von Bergbahnen Graubünden zeigt, lag die Zahl der Ersteintritte per Ende Dezember 5,6 Prozent über dem Vorjahr. Noch deutlicher fällt der Vergleich mit den langjährigen Durchschnittswerten aus: plus 20,1 Prozent gegenüber dem Fünfjahres- und plus 29 Prozent gegenüber dem Zehnjahresdurchschnitt.
Markus Moser, Präsident von Bergbahnen Graubünden, zeigt sich zufrieden: «Unsere Mitarbeitenden haben unter herausfordernden Bedingungen grossen Einsatz geleistet. Das Angebot wurde sehr geschätzt.»
Regionale Unterschiede aufgrund Schneelage
Besonders gut verlief der Saisonstart in den Regionen Davos Klosters sowie im Ober- und Unterengadin mit Zuwächsen zwischen 10,7 und 11,5 Prozent. Ausschlaggebend waren neben dem Wetter vor allem eine tiefere Tagesgästequote und die Möglichkeit zur technischen Beschneiung.
Anders sieht es in kleineren Gebieten aus, wo diese Infrastruktur fehlt oder nur eingeschränkt vorhanden ist. Dort führten geringe Niederschläge zu Ausfällen oder tiefen Frequenzen. «Effiziente technische Beschneiung ist für unsere Branche und die touristische Wertschöpfung essenziell», so Geschäftsführer Marcus Gschwend.
Erlebnisvielfalt beeinflusst Gästeverhalten
Neben Schneesport standen für viele Gäste auch Genuss, Erholung und Geselligkeit im Vordergrund. Die positiven Rückmeldungen zum Gesamterlebnis und der starke Konsum in der Gastronomie bestätigen laut Bündner Bergbahnen diesen Trend. (mm)