Der demografische Wandel ist im Tourismus angekommen. Das Bevölkerungswachstum findet überproportional bei den über 65-Jährigen statt – und wird sich in den nächsten Jahrzehnten fortsetzen. Für die Branche bedeutet das vor allem eines: Die Nachfrage verändert sich.
Destination Switzerland
Tourismusexperte Jürg Schmid spricht einmal im Monat mit spannenden Exponentinnen und Exponenten der Branche über Themen, die der Schweizer Hospitality unter den Nägeln brennen.
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Ältere Gäste im Fokus
Die Generation 60 plus verfügt über einen Grossteil des Vermögens und hat Zeit zum Reisen. Damit gewinnt sie stark an Bedeutung für den Inlandtourismus.
Gefragt sind Angebote, die Aktivität und Komfort verbinden. Neben Erlebnisorientierung zählen einfache Abläufe und unterstützende Services.
Personal wird zur Schlüsselressource
Gleichzeitig bleibt die Erwerbsbevölkerung bestenfalls stabil. Der Wettbewerb um Mitarbeitende verschärft sich.
Betriebe müssen attraktivere Arbeitsbedingungen bieten – von Wohnraum bis Flexibilität. Auch steigende Löhne sind zu erwarten.
Neue Chancen
Ein wachsendes Potenzial liegt bei älteren Frauen. Sie reisen selbstständig, verfügen über Mittel und werden bisher kaum gezielt angesprochen. Fazit: Die Alterung der Gesellschaft verändert den Tourismus grundlegend. Wer sich anpasst, kann profitieren.
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