Die Wintersaison entwickelte sich besser als zunächst erwartet. Der milde Start setzte vor allem tiefer gelegene Skigebiete unter Druck. Mit den Schneefällen im Februar und März entspannte sich die Lage jedoch deutlich. Bis Ende März resultiert insgesamt eine positive Zwischenbilanz.

März bremst Entwicklung
Der März verlief wechselhaft: Zunächst warm, später geprägt von Schneefällen. Diese verbesserten zwar die Bedingungen, konnten den Rückgang aber nicht verhindern. Die Ersteintritte lagen 11 Prozent unter dem starken Vorjahresmonat. Hauptgrund ist neben dem Wetter die Verschiebung der Sportferien, die dieses Jahr mehrheitlich in den Februar fielen.

Während der Sportferien fiel das Minus mit 2 Prozent moderat aus. Deutlich schwächer war dagegen die Phase rund um Weihnachten und Neujahr mit einem Rückgang von 14 Prozent.

Tiefe Lagen bleiben im Nachteil
Die Zahlen zeigen klare Unterschiede je nach Höhenlage: Skigebiete unter 1500 Metern verzeichneten ein Minus von 7 Prozent, mittlere Lagen ein Minus von 5 Prozent. Destinationen über 2000 m ü. M. hielten das Niveau nahezu (–1 Prozent). Regional bestätigt sich dieses Bild. Das Wallis erreicht das Vorjahresniveau, während die Ostschweiz rund 10 Prozent verliert.

Wetter trifft Tagesgäste besonders stark
Schlechtwetter an Wochenenden wirkte sich vor allem auf Gebiete mit vielen Tagesgästen aus. Diese verloren rund 5 Prozent. Destinationen mit mehr Feriengästen oder ausgewogenem Gästemix blieben dagegen stabil.

Langfristig klar im Plus
Im Vergleich zum Fünfjahresdurchschnitt fällt die Saison deutlich positiv aus: Die Ersteintritte liegen 11 Prozent darüber. Besonders stark entwickeln sich das Tessin (+22%) sowie mehrere Alpenregionen mit zweistelligen Zuwächsen.

Dank technischer Beschneiung begann die Saison früh. Die Schneefälle im Februar und März sorgten zusätzlich für gute Bedingungen in der zweiten Saisonhälfte. Eine Gesamtbilanz folgt Anfang Mai. (mm)


[RELATED]