Kevin Quattropani, Präsident des Vereins «Die schönsten Schweizer Dörfer», ist zum Präsidenten des internationalen Verbands «Die schönsten Dörfer der Welt» gewählt worden. Die Wahl erfolgte an der Generalversammlung im spanischen Castellar de la Frontera. Der Verband vereint Netzwerke aus zwölf Ländern auf drei Kontinenten und vertritt insgesamt mehr als 1000 Gemeinden.

Die Delegierten diskutierten unter anderem über nachhaltigen Tourismus, den Schutz des Kulturerbes sowie die Auswirkungen erneuerbarer Energien auf ländliche Räume. Ein Schwerpunkt lag auf der Frage, wie sich die Energiewende mit dem Erhalt historischer Landschaften und Ortsbilder vereinbaren lässt.

Neue Projekte beschlossen
Die Mitgliedsverbände beschlossen die Schaffung einer internationalen Qualitätskommission. Diese soll die Kriterien für die Aufnahme von Gemeinden in das Netzwerk vereinheitlichen. Zudem sind ein internationaler Wanderwettbewerb sowie eine Veranstaltungsreihe unter dem Titel «Die schönsten Dörfer der Welt» geplant. Erste Austragungsorte sollen Metropolen wie Madrid, Paris, Rom und Tokio sein.

Generalversammlung erstmals in der Schweiz
Im kommenden Jahr wird die Generalversammlung erstmals in der Schweiz durchgeführt. Austragungsort ist Gruyères im Kanton Freiburg. Auf dem Programm stehen zudem Besuche in Grandvillard, Rossinière und Rougemont, die ebenfalls dem Netzwerk «Die schönsten Schweizer Dörfer» angehören.

Der internationale Verband wurde 2012 gegründet und fördert den Austausch zwischen den nationalen Netzwerken. Ziel ist die nachhaltige Entwicklung ländlicher Regionen sowie die Bewahrung des historischen und kulturellen Erbes.

Der Verein «Die schönsten Schweizer Dörfer» besteht seit 2015 und umfasst heute 56 Mitgliedsgemeinden in der Schweiz und in Liechtenstein. (mm)


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