Glacier 3000 erwartet für das laufende Geschäftsjahr bis Ende September rund 265'000 Eintritte. Damit übertrifft das Unternehmen den bisherigen Rekord aus dem Vorjahr um 10'000 Eintritte. Seit dem Geschäftsjahr 2015/16 ist die Besucherfrequenz um rund zwei Drittel gestiegen. Damals wurden 158'000 Eintritte registriert.[RELATED]
«Wir erreichen heute unterschiedliche Gästegruppen über das ganze Jahr», sagt CEO Bernhard Tschannen. Damit stehe Glacier 3000 auf einer breiteren Basis.
Magic Pass bringt 100'000 Eintritte
Einen wesentlichen Anteil am Wachstum hat das Wintergeschäft. Seit dem Beitritt von Gstaad ist das Skigebiet von Gstaad über Glacier 3000 bis Diablerets-Villars im Winter in den Magic Pass integriert. Auf Glacier 3000 ist dieser von November bis Ende April gültig.
In der Saison 2025/26 wurden rund 100'000 Eintritte mit dem Magic Pass registriert. Im Vorjahr waren es 70'000. Der Anteil an der gesamten Jahresfrequenz steigt damit voraussichtlich von 27 auf 37 Prozent.
Zugleich verändert sich die Besucherstruktur. Rund 52 Prozent der erwarteten Jahresfrequenz entfallen auf Fussgängerinnen und Fussgänger, 48 Prozent auf Skifahrerinnen und Skifahrer. Selbst im Winter besucht rund ein Viertel der Gäste Glacier 3000, ohne dass Schneesport im Mittelpunkt steht. Dazu tragen Angebote wie Peak Walk, Alpine Coaster, Glacier Walk und die Gastronomie auf der Bergstation bei.
Sommergeschäft verliert zwölf Prozent
Der Besucherrekord wird trotz eines schwächeren Sommers erreicht. Von Mai bis August verzeichnete Glacier 3000 rund zwölf Prozent weniger Gäste als im Vorjahr. Laut Unternehmen wirkten sich die geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten insbesondere auf die internationalen Märkte aus.
Die geringere Nachfrage aus Asien konnte teilweise durch Gäste aus Nordamerika und der Schweiz kompensiert werden. Der Schweizer Markt bleibe ein wichtiger Faktor, schreibt das Unternehmen.
Die Sommersaison läuft noch bis zum 18. Oktober. Die Wintersaison 2026/27 beginnt am 7. November. (mm)