Die Jungfraubahnen haben 2025 einen Konzerngewinn von 78,2 Millionen Franken erzielt. Das entspricht einem Plus von 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und ist das zweithöchste Ergebnis der Unternehmensgeschichte. Der Verwaltungsrat beantragt eine Dividende von 8.50 Franken pro Aktie.
Breit abgestützte Entwicklung
Treiber der Entwicklung war eine anhaltend hohe Nachfrage über das gesamte Jahr hinweg. Der Verkehrsertrag stieg um 5,3 Prozent auf 216,1 Millionen Franken. Insgesamt lag der Betriebsertrag bei 305,7 Millionen Franken (+3,7 %). Die Gästezahlen stiegen auf rund 3,9 Millionen (3,2 %). Gleichzeitig konnte das Unternehmen pro Gast höhere Erträge erzielen.
In allen Segmenten – Jungfraujoch, Erlebnisberge und Wintersport – wurden höhere Durchschnittserträge erzielt. Das EBITDA stieg um 3,0 Prozent auf 138,4 Millionen Franken, das EBIT erreichte 98,9 Millionen Franken.
Steigende Kosten
Der Betriebsaufwand erhöhte sich um 4,3 Prozent auf 167,3 Millionen Franken. Haupttreiber waren höhere Personalkosten durch zusätzliche Stellen und Anpassungen im Lohnsystem. Auch Energie-, Waren- sowie IT- und Unterhaltskosten nahmen zu.
Die Investitionen beliefen sich auf 34,4 Millionen Franken. Der Free Cashflow stieg um 9,6 Prozent auf 74,5 Millionen Franken. Die Nachfrage blieb über das gesamte Jahr hinweg stabil, was sich in steigenden Erträgen und Besucherzahlen widerspiegelt.
Verhaltener Start ins neue Jahr
Der Auftakt ins Jahr verlief hingegen zurückhaltender. Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten beeinflussen die Reiserouten fernöstlicher Gäste. Entsprechend gingen die Frequenzen am Jungfraujoch in den ersten Monaten leicht zurück. Auch im Wintersportgeschäft verzeichnete die laufende Saison bis Ende März einen leichten Rückgang. (mm)
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