Am 25. August führte Zug Tourismus in Rotkreuz seinen vierten Nachhaltigkeits-Summit durch. Im Zentrum stand die Tourismusakzeptanz. In einem Workshop diskutierten die Teilnehmenden, wie die lokale Bevölkerung stärker für die Bedeutung und den Nutzen des Tourismus sensibilisiert werden kann.[RELATED]
Marvin Kingsley, CEO und Gastgeber des Hotel Apart in Rotkreuz, stellte die Nachhaltigkeitsstrategie seines Betriebs und konkrete Massnahmen aus dem Hotelalltag vor. Alexander Benjamin Pabst von Foodways thematisierte den Umgang mit Lebensmitteln und Ressourcen.
Bevölkerung stärker einbeziehen
Den Schwerpunkt bildete ein Workshop zur Tourismusakzeptanz. Geleitet wurde er von Romy Bacher vom Schweizer Tourismus-Verband (STV) und Joel de Buren, Nachhaltigkeitsverantwortlicher von Zug Tourismus. Gemeinsam mit den Teilnehmenden erarbeiteten sie Ansätze, wie die Bevölkerung stärker angesprochen und in die touristische Entwicklung einbezogen werden kann.
«Eine attraktive Destination lebt vor allem von den Menschen, die hier leben», sagt Dominic Keller, Geschäftsführer von Zug Tourismus. Tourismusakzeptanz entstehe dort, wo die Bevölkerung den Nutzen des Tourismus erkenne und sich als Teil der Entwicklung verstehe.
Mehrwert sichtbar machen
Zug Tourismus will deshalb den Mehrwert des Tourismus für die Bevölkerung stärker sichtbar machen. Dazu zählt die Organisation neben der touristischen Wertschöpfung auch Freizeitangebote und Infrastrukturen. Der Austausch am Summit sollte dafür konkrete Ideen liefern. (mm)