Das Unglück in Crans-Montana erschüttert. Ein Ort, der für Erholung, Sicherheit und Lebensfreude steht, wurde zum Schauplatz eines tödlichen Ereignisses. Unser Mitgefühl gilt den Betroffenen und ihren Angehörigen.
Für Hotellerie, Tourismus und Gastronomie ist ein solches Geschehen eine schmerzhafte Erinnerung daran, wie eng Verantwortung, Sicherheit und Vertrauen miteinander verbunden sind. Die Branche lebt davon, Menschen willkommen zu heissen und ihnen unbeschwerte Momente zu ermöglichen.
Umso wichtiger ist es, Sicherheitskonzepte, Risikoabwägungen und die Zusammenarbeit mit Behörden nicht als formale Pflicht zu verstehen, sondern als selbstverständlichen Teil professioneller Gastgeberschaft.
Während der Alltag in der Destination weitergeht, liegt ein Schatten über dem Geschehen. Es braucht nun Umsicht, Zurückhaltung und einen respektvollen Umgang mit einer Situation, die niemanden unberührt lässt.
Laute Schlagzeilen, Schuldzuweisungen oder vorschnelle Schlüsse werden der Lage nicht gerecht. Entscheidend sind eine sorgfältige Aufarbeitung, Transparenz und die verantwortungsvolle Bereitschaft, aus dem Geschehenen zu lernen, sowie die nötige Ruhe, es zu verarbeiten.
