(Medienmitteilung) Das Gasthaus Bären empfängt bereits seit 400 Jahren Reisende und Dörfler. Der historische «Bären» blieb immer ein Aushängeschild des Örtchens Gonten. Die Eltern von Jan Schoch feierten dort ihre Hochzeit. Die enge familiäre Verbindung und seine Begeisterung für das unverfälscht schöne Appenzell veranlassten den Entrepreneur vor neun Jahren, den «Bären» zu erwerben und einen Traum zu verwirklichen: Unter der Dachmarke Appenzeller Huus entstehen nun bis 2025 Hotels auf verschiedenen Standards, dazu ein exklusiver ganzjähriger Wellness-Ort, ein Veranstaltungszentrum, Serviced Eigentumsapartments, regionale Gastronomie und einer der grössten Weinkeller der Schweiz.

Der Duft von tausend Fichten prägt das Huus Löwen
Bereits bei der aufwändigen Umgestaltung des 3-Sterne-Hotels Huus Bären sparte der Investor nicht, heisst es in der Medienmitteilung. Die hochwertige Bauweise zieht er nun auch im Huus Löwen weiter, für welche die Innerschweizer Architekten Rüssli verantwortlich zeichnen. Man realisierte einen massiven Strickhaus-Holzbau mit sogenannten Schwalbennestbalken. Die Verbindung oder «Verstrickung» an den Holzbalkenenden gibt der Bauart ihren Namen. Beratend zur Seite stand der renommierte Appenzell-Ausserrhoder Holzbauingenieur Hermann Blumer. 

Betritt man den «Löwen», nimmt man gleich einen entspannenden Holzduft wahr. Rund tausend Fichten aus der Region verströmen ihr kräftigendes Aroma. Einiges ist Mondholz, das bei einer günstigen Mondphase geerntet wird und witterungsbeständiger sowie unempfindlicher sein soll. 

Aparte, historisch inspirierte Innengestaltung
Ruhige, gedeckte Farben mit regionalen Akzenten empfangen den Besucher im neuen Gästehaus. Die Möbel und Böden sind aus Eichenholz. Verzierungen, Vorhänge, Tapeten und Bettwäsche wurden mit dem renommierten St. Galler Stoffhersteller Jakob Schlaepfer exklusiv entworfen und ziehen die Blicke auf sich. Die 24 Zimmer schmücken historische Reminiszenzen der Region, wie die Bettkopfteile mit ausgefrästen traditionellen Mustern. Besonders charmant sind die kleinen hellblauen Fliesen in den Bädern, die Appenzeller Dachschindeln nachempfunden sind. Als Guest-Amenity bietet das Appenzeller Huus die Schweizer Kosmetikmarke LediBelle an. 

Impressionen vom Boutique-Hotel «Huus Löwen»
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Besitzer Jan Schoch über das Appenzeller Huus

«Das Huus Quell wird ein reines Wellnesshotel ohne Restaurant und Seminarräumlichkeiten»

Vor neun Jahren kaufte Jan Schoch den «Bären» in Gonten, der zu diesem Zeitpunkt aufgrund von fehlender Nachfolge geschlossen war. Er renovierte ihn detailgetreu. Als er bemerkte, dass er das Hotel mit elf Zimmer nicht gewinnbringend betreiben kann, erweiterte er ihn um elf Zimmer und führte ihn in die schwarzen Zahlen. 2022 kaufte er das Hotel Löwen auf der gegenüberliegenden Strassenseite, renovierte und erweiterte ihn. Die Eröffnung war am 20. Juni. Nun beginnen die Bauarbeiten für ein Wellnesshotel und vier Wohnhäuser auf einer Parzelle hinter dem «Bären». Jan Schoch über seine Vision.

Jan Schoch, kaum ist das Huus Löwen eröffnet, beginnen die Bauarbeiten für das Wellnesshotel Huus Quell. Welches Wellnesskonzept ist vorgesehen?

Wir arbeiten mit dem weltweit führenden Wellnessplaner und Betreiber Goco Hospitality zusammen. Mit ihm erarbeiten wir ein hochstehendes Angebot, das es in der Schweiz so noch nicht gibt. Ich bin ein tech-affiner Mensch, weshalb es auch einige technische Behandlungsarten geben wird wie Extremkneipen bei minus 150 Grad Celsius / Cryotherapie, Hyperbaric Oxygen Therapie oder Biohacking: Die Kunst den Körper zu optimieren. Warme Farben dominieren das Wellnesshotel. Auf der obersten Etage gibt es einen Infinity-Pool mit Blick auf den Alpstein, es gibt eine Yoga-Ebene und zwölf Behandlungsräume. Die ganze Wellnessanlage mit Saunas und Behandlungsräumen erstreckt sich auf 2200 Quadratmeter.

Welche Restauration ist vorgesehen?

Das Huus Quell wird ein reines Wellnesshotel ohne Restaurant oder Seminarräumlichkeiten. Mit den anderen Wellnessangeboten in Appenzell wird der Kanton zu einer Wellness-Destination.

Neben dem Huus Quell entstehen vier weitere Häuser. Was ist geplant?

Im Huus Seealpsee bieten wir aktuell Serviced Apartments zum Kauf an, deren Käufer eine garantierte Nettorendite von 4,5 Prozent auf fünf Jahre bekommen. Diese Rendite ist etwa doppelt so hoch, wie wenn man die Wohnung selber betreiben würde. Die Wohnungen werden von den Eigentümern bewohnt, wenn sie hier in den Ferien sind. Wenn sie abwesend sind, vermieten wir die Wohnung, die in zwei Teile aufteilbar ist als Hotelsuite. Damit kommen wir mit den 22 Zimmern des «Huus Bären» und den 24 Zimmern des «Huus Löwen» als auch den 30 Zimmern des «Huus Quell» insgesamt auf hundert Zimmer. Die drei weiteren Häuser, «Huus Kronberg», «Huus Himmelberg»» und «Huus Altenalp», beherbergen 33 Wohnungen die aktuell auch im Verkauf sind.

In welchem Preissegement bewegen sich die Wohnungen?

In einem höheren Segment, da der Massivholzbau automatisch Mehrkosten nach sich zieht. Wir bauen auf Käufer, die gezielt einen Holzbau suchen. Der Preis startet bei einer 2 1/2-Zimmerwohnungen bei 700'000 Franken. Die grösste Wohnung verfügt über eine Fläche von fast 350 Quadratmeter. 

Wie viele Wohnungen gibt es?

Total gibt es 43 Wohnungen, 25 Prozent davon sind bereits verkauft.


Gonten tauchte erst mit Ihrem Engagement auf der touristischen Landkarte auf. War es schwierig, das Dorf zu entwickeln?

Der «Bären Gonten» hatte vor meiner Zeit bereits als Gourmetrestaurant mit Appenzeller Spezialitäten einen guten Ruf und das Appenzell ist bekannt, da muss man nichts mehr entwickeln. Aber Sie haben recht, Gonten als Wellness Resort gibt es so noch nicht, das müssen und werden wir vorwärtsbringen.

In Zeiten von Fachkräftemangel ein neues Objekt aus dem Boden stampfen ist gewagt. Was macht Sie zuversichtlich, die gewünschten Mitarbeitenden zu finden?

Wir haben mit zehn Mitarbeitenden begonnen, sind heute bei 35 und bei Vollbetrieb auf 90 Personen. Es gibt noch Wohnraum für Mitarbeitende und wir haben auch eigene Personalwohnungen angemietet. Aber es ist schon so, dass der Betrieb herausfordernder ist als das Bereitstellen der Infrastruktur. Ich bin dank des guten Produktes und der Unterstützung unserer Partner wie Goco Hospitality zuversichtlich, dass wir den Change hinkriegen. 

Was ist Ihre Vision für das «Appenzeller Huus»?

Wir möchten eine Lifestyle- und Wellnessdestination für Körper, Geist und Seele mit internationaler Strahlkraft werden, als Kraftort mit einem führenden Wellnesskonzept, 3, 4 und 5 Sterne Hotels mit unterschiedlichen Zielgruppen, gebaut aus der nachhaltigen und weltweit einzigartigen Massivholzbauweise, mit verschiedenen Gastronomieangeboten von gehobener, vegetarischer bis zu traditioneller Küche, verschiedenen Event- , Seminar und Co-Working-Angeboten, dem grössten Weinkeller der Schweiz dem Appenzeller Forum als Kulturstiftung als auch den Wohnungseigentümern unterschiedlichster Ausrichtung. Weiter wünsche ich mir, dass wir die Region entwickeln können und das Thema Massivholzbau mitbeflügeln dürfen. «Strickbau» hat eh Zukunft, weil jeder Kubikmeter Holz eine Tonne CO2 speichert und so jeder Gast und Wohnungskäufer etwas für unsere Umwelt tut. Wenn die Gäste in unserem Holzbau übernachten, werden sie die Vorteile erfahren und vor allem die natürliche Atmosphäre spüren, die sehr entspannend ist. Das hilft auch den beiden Holzbaufirmen, die ich mit meinen Partnern gegründet habe, um den Strickbau zu entwickeln. Die Gästezahlen möchten wir von heute rund 10'000 auf 50'000 Übernachtungen pro Jahr steigern und neben den Schweizer Gästen auch einen internationalen Markt aufbauen. Deutschland, Österreich und die USA stehen im Visier.

 

Über das Appenzeller Huus
Auf 902 Metern über dem Meer entsteht im geschichtsträchtigen Gonten ein Rückzugs- und Erholungsort namens Appenzeller Huus. Das Drei-Sterne-Hotel Huus Bären (22 Zimmer) und das Boutique-Hotel Huus Löwen (24 Zimmer) heissen schon Gäste willkommen, während für 2025 das Luxus-Hotel Huus Quell (adults only) mit einem Fünf-Sterne-Wellness-Angebot geplant sind.
Serviced Appartements stehen bereits zum Verkauf. Das Motto «A Wellness Lifestyle Community» des Investors Jan Schoch prangt über dem gesamten Projekt.
Reisende wie Einheimische empfängt Executive Chef Peter Prüfer im Gourmet-Restaurant Bärenstube, der Löwenstube, der Lehnerstube, der Jakob Schlaepfer Lounge, dem Appenzeller Stübli und der Taverne. In der Cigar Lounge / Schmitte und dem jahrhundertealten Kellergewölbe kümmert sich der Weinkenner Hans Rhyner um die Gäste. Weitere gastronomische Einrichtungen und eine Sommerterrasse sind am Entstehen. Das Appenzeller Forum im Löwensaal bietet regelmässig Konzerte, Lesungen und Vorträge mit lukullischer Begleitung. Dieser Raum mit einem Steinway-Flügel ist auch für grössere Feste oder Seminare vorgesehen.