Am Graubünden Tourismustag 2026 in Chur diskutierten rund 170 Tourismusverantwortliche darüber, wie emotionale Erlebnisse die Beziehung zu Gästen stärken können. Unter dem Motto «Gefühlt wie.» beleuchteten Fachleute aus Tourismus, Wirtschaft, Medien und Bildung die Bedeutung von Gefühlen für das Reiseerlebnis.[RELATED]
Emotionen entscheiden
Nick Martin, Abenteurer und Bestsellerautor, betonte, dass Kaufentscheide nicht nur von Preis und Qualität, sondern auch von emotionaler Sicherheit geprägt werden. Claudia Schmid von der EHL Hotelfachschule Passugg hob die Rolle von Empathie und emotionaler Intelligenz in der Gastfreundschaft hervor.
Auch die Auswirkungen neuer Technologien standen im Fokus. Nicolas Sol von Booking.com erklärte, dass bereits heute 67 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer KI in irgendeiner Form für die Reiseplanung einsetzen. KI ermögliche eine stärkere Personalisierung von Angeboten und Dienstleistungen.
Progmose: Tourismus wächst trotz Unsicherheiten
An der Generalversammlung von Graubünden Ferien am Vortag zeigte sich Präsident Jürg Schmid überzeugt, dass der Tourismus trotz globaler Unsicherheiten weiter wachsen wird. Regierungsrat Marcus Caduff mahnte gleichzeitig, die Tourismusakzeptanz in den Destinationen im Blick zu behalten und Herausforderungen wie Verkehr oder Wohnraum gemeinsam anzugehen. (mm)
Impressionen des Grabünden Tourismustag 2026
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