Die Gastia hat sich in kurzer Zeit als feste Plattform für die Ostschweiz und Graubünden etabliert. Vom 22. bis 24. März geht die Fach- und Erlebnismesse für Gastfreundschaft in St. Gallen in ihre vierte Ausgabe. Erwartet werden rund 8500 Besucherinnen und Besucher sowie 160 Ausstellende aus Gastronomie, Hotellerie, Gemeinschaftsgastronomie, Care, Catering, Bäckerei, Metzgerei, Tourismus und Landwirtschaft. Damit bleibt die Messe klar regional verankert und gleichzeitig breit abgestützt. Inhaltlich setzt die Gastia dieses Jahr einen klaren Schwerpunkt auf künstliche Intelligenz und positioniert das Thema als strategische Zukunftsfrage für Gastronomie und Hotellerie.
Treffpunkt Gastfreundschaft
Die Highlights der Gastia 2026 auf einen Blick:
mehr dazu
Neue Sonderschau mit Fokus KI
Die neue Sonderschau zeigt, wie Betriebe künstliche Intelligenz bereits heute in der Hotellerie und Gastronomie einsetzen. Sie präsentiert Anwendungen für Betriebssteuerung, Personalplanung, Gästekommunikation und Serviceprozesse. Die Ausstellung schafft Orientierung, ordnet Chancen und Grenzen ein und stellt den praktischen Nutzen der Gastronomen und Hoteliers vor visionäre Versprechen.
Gespräche im Forum zu KI
Im Forum diskutieren Branchenvertreterinnen und -vertreter technologische Entwicklungen. In moderierten Gesprächen von 30 Minuten treffen Praxiserfahrungen, Verbandshaltungen und Ausbildungsinhalte aufeinander.
Am Sonntag, 22. März, 11 Uhr, Halle 2, steht die Frage im Zentrum, wie intelligente Technik echten Service unterstützen kann. Madeleine Löhner, Direktorin im Hotel Alex Thalwil, Thomas Bissegger von der EHL Hospitality Business School Passugg und Ivica Balenovic, Co-Founder von Aleno, diskutieren, wo KI entlastet und wo menschliche Kompetenz unverzichtbar bleibt.
Am Montag, 23. März, 11 Uhr, Halle 2, folgt eine Gesprächsrunde zur unsichtbaren Rolle von KI im gastronomischen Alltag. Der Gastronom Rudi Bindella, Beat Imhof, Präsident von GastroSuisse, und Rafael Bettio, Gründer von Opinstar, sprechen über Akzeptanz, Verantwortung und den Umgang mit automatisierten Systemen.
Nachwuchs und Regionalität
Auch der Nachwuchs und die Regionalität erhalten Raum. Der Tag des Nachwuchses geht am Dienstag, 24. März, in die zweite Runde. Lernende der EHL Hospitality Business School Passugg gestalten ein Programm für rund 150 Lernende. Erstmals ist zudem der Regio-Tag des Trägervereins Culinarium mit dabei, der Produzentinnen und Produzenten mit der Gastronomie vernetzt. Neben Inhalten bleibt das Netzwerken zentral. Stammtische, Lounges und der After-Fair-Apéro schaffen Gelegenheiten für Gespräche jenseits des Messestands. So versteht sich die Gastia als Ort der Debatte, Praxis und Begegnung.
