Mit Freelap zeichnet die Jury ein Unternehmen aus, das seine Sporttechnologie vollständig im Neuenburger Val-de-Travers entwickelt und produziert. Das siebenköpfige Team um Gründer Jean-Pierre Baumann setzte sich gegen fünf weitere Finalisten durch. Insgesamt waren 42 Projekte aus allen Landesteilen für den diesjährigen Prix Montagne eingereicht worden. [RELATED]

Von Fleurier in die internationale Sportwelt

Die Zeitmessgeräte von Freelap werden in der Werkstatt in Fleurier produziert sowie zusammengebaut und kommen laut Medienmitteilung weltweit im Training zum Einsatz. Am häufigsten werden sie in der Leichtathletik verwendet, daneben beim Mountainbiken, Skifahren und seit Kurzem auch beim Schwimmen. Jurypräsident Dario Cologna hob bei der Preisverleihung insbesondere die lokale Entwicklung und Produktion hervor. Der Prix Montagne ist mit 40'000 Franken dotiert.

Publikumspreis geht ins Unterengadin

Neben dem Jurypreis wurde in Bern auch der Publikumspreis vergeben. Diesen erhält 2026 das Gesundheitszentrum Unterengadin. Es vereint die gesundheitlichen Institutionen der Region unter einem Dach – vom Wellness- und Erholungsbad bis zur Notfallmedizin und Pflege. Rund 7600 Personen beteiligten sich an der Online-Abstimmung. Der von der Mobiliar Genossenschaft gestiftete Preis ist mit 20'000 Franken dotiert.

42 Projekte für den Prix Montagne eingereicht

Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) und die Schweizer Berghilfe vergeben den Prix Montagne seit 2011. Aus den 42 Einreichungen bestimmte die von Dario Cologna geleitete Jury in diesem Jahr sechs Finalisten. Ausgezeichnet werden wirtschaftlich erfolgreiche Projekte und Unternehmen aus dem Berggebiet, die nach Angaben der Organisationen zur Wertschöpfung und wirtschaftlichen Vielfalt beitragen. (mm)